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Kleinere Bauteile – bessere Performance
Gewichtsreduktionen von bis zu 80 % im Vergleich zu Stahl bei nur geringem Mehrbedarf an Bauraum sind beim Einsatz des Hochleistungswerkstoffs von Victrex zu erreichen. Dessen niedrige Dichte liegt zudem meist 10 % unter der von technischen Thermoplasten. Dies trägt mit einem minimalen Anteil zur Reduzierung des Fahrzeuggewichts bei, hilft jedoch signifikant bei der Optimierung von Ansprechverhalten oder beim Beschleunigen und Abbremsen von Massen.
Zudem zeichnen sich die gleitoptimierten Werkstoffe durch einen extrem geringen und dabei über die Lebensdauer stabilen Reibungskoeffizienten aus. Dies kommt besonders dann zum Tragen, wenn in Gleit-Reib-Anwendungen durch Start-Stopp-Systeme die Schmierung nicht mehr optimal ist. Werkstoffe wie Victrex WG helfen hier, temporär ohne Schmierung auszukommen. Sie zeichnen sich durch ihre enorme Verschleißbeständigkeit und der daraus resultierenden höheren Zuverlässigkeit aus. Die geringen Reibwerte führen zu weniger Reibenergie, was wiederum zu geringerer Reibungswärme und somit zu einer höheren Belastbarkeit des Werkstoffs führt.
Victrex WG kommt temporär ohne Schmierung aus
„Die Kombination dieser Eigenschaften hilft, die Effizienz der Kraftübertragung zu verbessern und trägt somit, wenn auch nur in kleinem Maße, zur Kraftstoffeinsparung bei“, sagt Jürgen Reinert, Senior Market Development Manager Automotive bei Victrex. „Außerdem sinken die Wartungskosten, während die Lebensdauer der Komponenten steigt“. Typische automobile Anwendungsbereiche außerhalb der Antriebskomponenten sind seit Jahren auch Dichtringe und Rechteckdrehdurchführungen, Anlaufscheiben und -elemente, Gleitlager, Lagerkäfige sowie unter extremen Bedingungen auch Schaltgabelpads.
„Die neuen Victrex WG-Polymere bieten einen noch geringeren und dabei sehr stabil bleibenden Reibungskoeffizienten als bisherige Produkte unseres Hauses, insbesondere aber auch im Vergleich zu anderen Hochleistungskunststoffen wie PAI und PI“, so Reinert weiter. „Damit tragen wir dazu bei, die Lebensdauer der Komponenten und somit letztlich die Zuverlässigkeit, Effizienz und Sicherheit des Automobils zu verbessern.“ (qui)
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