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Robotik

Lösungen zur effizienten Mensch-Roboter-Kollaboration

| Redakteur: Jan Vollmuth

Wo die Reise hingeht in der Mensch-Roboter-Kollaboration will Kuka auf der Motek 2017 zeigen: Der Anlagenspezialist beleuchtet unter anderem die Ergebnisse verschiedener Machbarkeitsuntersuchungen – und wie deren Umsetzung schon heute die Produktivität steigern und den Produktionsalltag erleichtern könnte.

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Der Labyrinth-Demonstrator von Kuka soll anschaulich sämtliche Funktionalitäten des Leichtbauroboters auf dem Kuka Flex Fellow zeigen.
Der Labyrinth-Demonstrator von Kuka soll anschaulich sämtliche Funktionalitäten des Leichtbauroboters auf dem Kuka Flex Fellow zeigen.
(Bild: Kuka Systems)

„Die Digitalisierung und die kooperative Vernetzung von Mitarbeitern und Maschinen wird die Arbeitswelt grundlegend verändern“, sagt Henning Borkeloh, Vice President Advanced Technology Solutions bei Kuka Systems. „Was dies für einzelne Branchen und deren Produktionsalltag bedeutet, machen wir auf der Motek für die Besucher erlebbar.“

Ergonomisch und effizient automatisieren

Neben der Vollautomatisierung mit Industrierobotern gibt es immer mehr Prozesse, bei denen eine flexible Lösung mit einem sensitiven Roboter die wirtschaftlich rentablere Option darstellt. Kuka arbeitet daher beständig an neuen Ansätzen und Applikationen, um den Roboter als Unterstützung des Menschen zu etablieren. Einige solcher Anwendungen für die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) zeigt Kuka in Stuttgart: Basierend auf dem siebenachsigen Kuka Leichtbauroboter LBR Iiwa lassen sich manuelle Prozesse in der Automobilindustrie – wie zum Beispiel die Demontage der Motorhalterungen – ergonomisch und effizient automatisieren. Dies konnte Kuka nach eigenen Angaben in verschiedenen Machbarkeitsuntersuchungen und der realisierten Produktionsanlage belegen.

Der Roboter übernimmt dabei die körperlich anstrengenden Aufgaben in der Zusammenarbeit mit seinen menschlichen Kollegen. Angebunden an die Cloud wird er zudem zum intelligenten Helfer, bereit für die Anforderungen der Industrie 4.0.

Flexibel automatisieren

MRK-fähige Lösungen wie der Kuka Flex Fellow bieten laut Kuka die Chance, Smart-Factory-Konzepte umzusetzen. Die ortsflexible Robotereinheit kann manuell an verschiedene Einsatzorte gebracht und dort je nach Auslastung mit mehr oder weniger Robotern oder Werkern kombiniert werden. Damit soll sich der Automatisierungsgrad ad hoc verändern lassen. Auf der Messe werden die verschiedenen Funktionalitäten wie Handführen oder sensitives Ermitteln eines Pfades an einer Labyrinth-Station gezeigt.

Auch hinter der Theke wird der Leichtbauroboter eingesetzt. Er schenkt Weißbier aus und demonstriert beispielhaft die I4.0-Datenerfassung und -überwachung via Cloud. Messebesucher haben während ihres Standrundgangs ihre Bestellung somit stets im Blick. (jv)

Motek 2017: Halle 7, Stand 7214

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