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Spannsätze Kraftschlüssige Spannsätze für einen beständigen Antrieb

| Redakteur: Jan Vollmuth

Kraftschlüssige Spannsätze stellen in Applikationen, die hohe Präzision und Robustheit gegen Stoßbelastungen verlangen, die ideale Übertragung des Drehmoments sicher.

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Die Spannsätze KBS56, 57, 58 und 59 von KBK Antriebstechnik lassen sich schnell per Maulschlüssel montieren.
Die Spannsätze KBS56, 57, 58 und 59 von KBK Antriebstechnik lassen sich schnell per Maulschlüssel montieren.
(Bild: KBK Antriebstechnik)

Ob in Werkzeugmaschinen, Windkraftanlagen oder in Verpackungssystemen: Wo statische, wechselnde oder stoßartige Antriebskräfte wirken, ist der Einsatz passgenauer Welle-Nabe-Verbindungen elementar. Sie gewährleisten, dass Drehmomente spielfrei zwischen Welle und rotierender Nabe übertragen werden.

„Je nach Anwendungsfall müssen die Verbindungen korrosiven Umgebungen und starken Schwingungen oder Stößen standhalten, um eine hohe Maschinenleistung und einen ausfallsicheren Betrieb zu gewährleisten“, sagt Sven Karpstein, Vertriebsleiter bei KBK Antriebstechnik. Für ihn sind kraftschlüssige Spannsätze die Lösung für eine ideale Übertragung des Drehmoments.

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Sehr gute Rundlaufeigenschaften

Bei Spannsätzen erfolgt diese Übertragung über den Reibungswiderstand. Zum Einsatz kommen Spannsätze mit einem kegeligen Innen- und Außenring. Beim Spannen der Ringe erweitert sich der Radius des Außenrings, während der Radius des Innenrings sich verkleinert. Es wird eine Pressverbindung zwischen Welle und Nabe erzeugt. Die dadurch entstehende Haftreibung überträgt das Drehmoment, die gleichmäßige radiale Pressung ermöglicht sehr gute Rundlaufeigenschaften. Aufgrund ihrer radialen Pressung vermeiden sie Kerbwirkungen oder Passungsrost und damit Nachteile, wie sie laut Karpstein bei der Verwendung von Pass­federn auftreten können. Dadurch garantieren die Spann­elemente von KBK sehr gute Rundlaufeigenschaften – „ein Vorteil, der sie für viele Anwendungen in der Antriebstechnik prädestiniert“, wie Karpstein betont.

Sven Karpstein: „Welcher Spannsatz für die individuelle Anwendung am besten geeignet ist, hängt von den jeweiligen Anforderungen an Kraft- und Drehmomentübertragung sowie auftretenden Axialkräften und dem vorhandenen Platzangebot ab.“ Jeder Konstrukteur habe da seine eigene Philosophie. „Doch in Applikationen, in denen es auf eine hohe Präzision ankommt, sind selbstzentrierende Spannsätze die bessere Wahl“, betont er.

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Die Spannelemente gewährleisten eine hohe Rundlaufgenauigkeit – ohne, dass eine zusätzliche Zentrierung der Welle direkt auf der Nabe erforderlich ist. Sie sind immer lösbar, dynamisch belastbar und es tritt kein Spiel auf. Für den Vertriebsleiter schneiden diese Spannelemente daher im Vergleich aller Welle-Nabe-Verbindungen am besten ab.

KBK Antriebstechnik deckt mit seinem Angebot an kraftschlüssigen Welle-Nabe-Verbindungen sämtliche Standards bei Innen- und Außenspannsätzen ab. Ist eine Standardlösung nicht optimal, konzipiert das fränkische Unternehmen aus Klingenberg am Main jedes gewünschte Maß passend zur jeweiligen Anwendung. Zum breitgefächerten Sortiment zählen selbstzentrierende und nicht selbstzentrierende Spannsätze, chemisch vernickelt oder aus Edelstahl. Sie gewährleisten eine reibschlüssige, lösbare Welle-Nabe-Verbindung in zylindrischen Wellen und Bohrungen ohne Pass­feder – von der Werkzeugmaschine bis zur Krananlage.

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