Frameless Motoren Konstruktive Freiheiten der Gehäuselosen

Autor: Karin Pfeiffer

Ohne viel Drumherum, nur Rotor und Stator: Das Design-Konzept gehäuseloser Motoren ist denkbar schlicht – und spart damit viel Bauraum und Masse für Extra-Funktionalitäten. Matthias Menning, Technology & Application Manager bei Kollmorgen erklärt, wie Konstrukteure mit den Bausatz-Motoren Design-Flexibilität gewinnen

Bausatz-Motoren kommen ohne Gehäuse aus.
Bausatz-Motoren kommen ohne Gehäuse aus.
(Bild: Kollmorgen)

Keine Lagerung, kein Gehäuse, dafür mehr Aufwand: Warum eigentlich sollten Konstrukteure auch Frameless Motoren berücksichtigen?

Matthias Menning: Grundsätzlich hängt die Wahl für einen Motor vom Konzept des Maschinenbauers ab. Ein Servomotor mit Gehäuse bietet den Vorteil, dass dieser mit relativ geringem Aufwand in die Maschine integriert werden kann. Der Einbau eines gehäuselosen Motors in die Maschine erfordert hingegen einen höheren Integrationsaufwand und Engineering-Know-how.

Gleichzeitig profitiert der Maschinenbauer von der erhöhten Flexibilität in Bezug auf elektrische und mechanische Anpassungen sowie von einem geringeren Gewicht und der platzsparenden Motorbauweise. Und: Ein Bausatzmotor, der vollständig in das mechanische System integriert wird, ermöglicht es dem Maschinenkonstrukteur, den mechanischen Aufbau gemäß seinen Anforderungen zu optimieren.

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