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E-CAD-Software Konfigurieren statt konstruieren

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Das Zauberwort für mehr Geschwindigkeit und kürzere Entwicklungszeiten in der Elektroplanung heißt WS-CAD AI. Die Schnittstelle Automation Interface ermöglicht es erstmalig, via externer Produktkonfiguratoren wie zum Beispiel SAP, Teamcenter, Acatec oder auch Individualentwicklungen vollständige elektrotechnische Pläne und Dokumentationen in WS-CAD zu erstellen.

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Die Schnittstelle Automation Interface von WS-CAD ermöglicht es erstmalig, via externer Produktkonfiguratoren oder auch Individualentwicklungen vollständige elektrotechnische Pläne und Dokumentationen in WS-CAD zu erstellen.
Die Schnittstelle Automation Interface von WS-CAD ermöglicht es erstmalig, via externer Produktkonfiguratoren oder auch Individualentwicklungen vollständige elektrotechnische Pläne und Dokumentationen in WS-CAD zu erstellen.
(Bild: WS-CAD)

Grundlage ist eine von der externen Anwendung erzeugte XML-Datei. Das Automation Interface wandelt die darin enthaltenen Informationen in eine für die WS-CAD-Software gültige Kommandosprache um und wie von Zauberhand geführt läuft die Erstellung der Pläne.

Software steuert Software

Der gesamte Vorgang läuft als Hintergrundprozess im Silent mode. Die WS-CAD-Software muss nicht gestartet werden. Auch der Anwender selbst muss während der Planerstellung nicht anwesend sein. Software steuert Software – ein Schritt in Richtung Industrie 4.0. Weil die Schnittstelle web-basiert ist, können auch Remote-Verbindungen zum Einsatz kommen. Auftraggeber können also „über Netz und bei Nacht“ zum Beispiel aus SAP heraus die Konstruktion eines Schaltschranks oder Änderungen in einem Stromlaufplan bei ihren Dienstleistern in deren WS-CAD-System anstoßen.

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Qualtität durch Automatisierung

„Durch das Automation Interface verkürzt sich die Entwicklungszeit signifikant“, kommentiert Jürgen Panhölzl, Leiter Global Business Services bei WS-CAD das neue Feature. „Gerade durch die in der WS-CAD-Software verankerten Mechanismen zum Wiederverwenden und Automatisieren lässt sich eine gleichbleibend hohe Qualität der Arbeitsergebnisse sicher stellen.“ Anwender kommen in den Genuss greifbarer Vorteile: mehr Transparenz im gesamten Engineering-Prozess, schnellere Angebote, kürzere Reaktionszeiten, weniger Kosten und letztlich auch die Steigerung der Kundenzufriedenheit.

Anwendung von Acatec

Ganz aktuell gibt es mit Spyydmaxx von Acatec bereits den ersten Produktkonfigurator, der das Automation Interface von WS-CAD nutzt. Mit der Spyydmaxx-Software entwickelt und vertreibt Acatec eine Lösung zur Konfiguration von Maschinen und Anlagen. Bisher hauptsächlich im Bereich der Mechanik verfügbar, bildet die Acatec-WS-CAD-Lösung nun erstmals den Bereich E-Technik ab. Im Konfigurator können beispielsweise zum Motor Informationen zu Leistungsklasse, Hersteller und Art der Ansteuerung hinterlegt werden und schon erzeugt WS-CAD auf Knopfdruck einen passenden Stromlaufplan oder Schaltschrankaufbau.

Erhältlich als Add-on

Das Automation Interface ist ein Add-on zur WS-CAD Suite und arbeitet mit allen sechs Disziplinen reibungslos zusammen: Electrical Engineering, Cabinet Engineering, P&ID, Fluid Engineering, Building Automation und Electrical Installation. (mz)

Hannover Messe 2016: Halle 6, Stand K43

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