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Getriebeentwicklung Komplexe Berechnungen nutzerfreundlich aufbereiten

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Die Simulation von Getrieben ist nicht trivial; häufig ist aber die Aufbereitung der Ergebnisse noch arbeits- und zeitaufwändiger als die Berechnung selbst. Die FVA-Workbench bietet mit dem Reporting-Feature jetzt eine einfache Möglichkeit, schnell zu interpretierbaren Ergebnissen zu kommen.

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Mit der FVA-Workbench können kompexe Berechnungsergebnisse jetzt anschaulich aufbereitet werden.
Mit der FVA-Workbench können kompexe Berechnungsergebnisse jetzt anschaulich aufbereitet werden.
(Bild: FVA)

Bei der Entwicklung von Getrieben stehen noch heute Ingenieure vor dem Problem, dass sie die Berechnungsergebnisse, welche sie mit ihrer meist veralteten Simulationssoftware erzeugen, aufbereiten müssen, um eine anschauliche Darstellung der komplexen Sachverhalte für Kollegen, Kunden oder Vorgesetzte zu ermöglichen. Diese aufwändige Aufbereitung nimmt die Kapazitäten der hoch bezahlten Spezialisten oft zu großen Teilen in Anspruch.

Der mühsame Weg zu verständlichen Ergebnissen

  • Allein, um zu interpretierbaren Grafiken zu kommen, ist es meist notwendig, Ergebnisdaten mühsam in ein zusätzliches Tabellenkalkulationsprogramm zu überführen, (Bild-)Daten zu konvertieren, zu manipulieren oder anderweitig aufzubereiten.
  • In mehreren zeitraubenden Arbeitsschritten müssen die erstellten Grafiken anschließend, mit erklärendem Text, Bildern und Tabellen zusammengestellt und in eine möglichst präsentierbare Form gebracht werden.

Arbeitsschritte, die ineffizient und vermeidbar sind. Ganz zu schweigen vom Aufwand, der entsteht, wenn bei neuen Erkenntnissen Präsentationsfolien nachträglich händisch angepasst werden müssen. So kann es passieren, dass der zeitliche Aufwand für die Aufbereitung von Ergebnissen den der eigentlichen Produktentwicklung um ein Vielfaches übersteigt.

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Konfigurierbare Ergebnisreports

Mit dem Reporting-Feature in der FVA-Workbench werden komplexe Zusammenhänge einfach, nutzerfreundlich und attraktiv visualisiert und ermöglichen so eine schnelle Bewertung der Ergebnisse.

Ein einzelner Report besteht dabei aus strukturierten Abschnitten, die jeweils ein Maschinenelement beschreiben. Alle mit der FVA-Workbench berechneten Ergebnisse eines Getriebesystems können so übersichtlich in Form von Tabellen, interaktiven Grafiken und Anmerkungen dargestellt und gespeichert werden.

Der Anwender kann hierbei granular steuern, welche Daten er präsentieren möchte. So ist es mit minimalem Aufwand möglich, unterschiedliche Ergebnisausgaben für verschiedene Zielgruppen zu generieren. Durch die Verwendung von Templates kann die Ergebnisdokumentation abteilungsübergreifend standardisiert, automatisiert und prozesssicher organisiert werden.

Export von funktionsfähigen Reports im HTML-Format

Mit der Exportfunktion können diese Reports weltweit, in jedem beliebigen Standardbrowser und unter Beibehaltung der Funktionalitäten, angezeigt werden. Hierdurch ist das Reporting der FVA-Workbench auch cloudfähig und unterstützt so die globale, interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Das standardisierte HTML-Format erlaubt es, dass 3D-Grafiken gedreht bzw. gezoomt und Wertepaare an der Mausposition ausgelesen werden können. Damit hat der Ingenieur das gleiche Nutzungserlebnis wie der Kunde oder Kollege und kann schon in der Phase der virtuellen Produktentwicklung detailliert über die Auswirkungen von Designmodifikationen diskutieren.

Das FVA-Workbench Reporting Feature ist sowohl für die umfangreiche, übersichtliche und anschauliche Dokumentation aller Berechnungsergebnisse sowie Kurzübersichten für den Austausch mit Kollegen oder die professionelle Ergebnispräsentation live vor Ort beim Kunden geeignet. Mit dem Reporting der FVA-Workbench ist digitale Produktentwicklung im Zeitalter von Industrie 4.0 auch in der Getriebeentwicklung angekommen.

Hier finden Sie einen Beispielreport.

Anwendertreff Mechatronische Antriebstechnik

Im Fokus des Anwendertreffs Mechatronische Antriebstechnik stehen die mechanischen Komponenten Getriebe, Kupplungen und Bremsen sowie deren Auslegung, Dimensionierung und Zusammenspiel im mechatronischen Gesamtsystem.

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