Simulation Kombinierte Produkt- und Prozessentwicklung von Faserverbunden

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

ESI bietet mit der Composites Simulation Solution 2015 eine Finite-Elemente-Simulationslösung, die eine virtuelle Simulation der Composite-Fertigung ermöglicht.

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Composites Simulation Solution 2015 erlaubt die Modellierung und Optimierung der verschiedenen Prozessschritte, die zur Fertigung eines strukturellen Verbundwerkstoff-Bauteils durchlaufen werden müssen.
Composites Simulation Solution 2015 erlaubt die Modellierung und Optimierung der verschiedenen Prozessschritte, die zur Fertigung eines strukturellen Verbundwerkstoff-Bauteils durchlaufen werden müssen.
(Bild: ESI)

Die Composites Simulation Solution 2015 von ESI umfasst die Anwendungen PAM-Form, PAM-RTM und PAM-Distortion. Diese Verbundwerkstoff-Fertigungs-Applikationen werden somit zum ersten Mal in einem Paket zusammengefasst und veröffentlicht. Die drei Anwendungen, die nach wie vor auch einzeln eingesetzt werden können, korrespondieren miteinander durch den Transfer von Materialinformation und -geschichte von einer Prozessphase zur nächsten.

Simulation des Vorformprozesses

Die einzelnen Anwendungen profitieren dabei ebenso von der gemeinsamen Anwendungsumgebung Visual-Environment, die Bedienkomfort, Zuverlässigkeit und erhebliche Zeiteinsparungen bietet.

PAM-Form wird zur Simulation des Vorformprozesses von trockenen Textilien oder des Thermoformens von Prepregs aus Duroplasten oder thermoplastischen Kunststoffen genutzt. Die von der Lösung abgedeckten Prozesse umfassen u. a. das Prägen, Gummipressverfahren sowie die Membranformung. Durch die Vorhersage von Mängeln wie Falten, Schichtdickenfehler, Brückenbildung, Dehnungen, Spannungen sowie der Faserorientierung, unterstützt PAM-Form Anwender dabei, alle Aspekte des Fertigungsprozesses (Kinematik, Temperatur- und Druckzyklus, Einspannbedingungen und -kräfte, flache Zuschnitte) zu verbessern und zu optimieren. All diese Ergebnisse sind nicht nur auf Laminatebene sondern auch auf Lagenebene verfügbar und bilden so die Voraussetzung für die Vorhersage von beispielsweise interlaminaren Falten. Außerdem umfasst die Composites Simulation Solution 2015 zahlreiche wichtige Verbesserungen und neue Funktionen mit Schwerpunkt Thermoformen von Organoblechen.

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