Rohrverschraubung Klemmringverschraubungen halten dicht und sparen Platz
Bei den Rohrverschraubungen von Serto sitzt der Konus des dichtenden Klemmrings in der Mutter und nicht, wie sonst üblich, am Klemm-/Schneidring.
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Gefragt nach den wichtigsten Faktoren für den Erfolg der Serto AG, Frauenfeld, sucht CEO Umberto Dünki nicht lange nach der Antwort: „Ein breites Produktspektrum, Nachhaltigkeit in den Kundenbeziehungen, der Verzicht auf den schnellen Erfolg, eine finanzielle Situation, die Handlungsspielraum schafft und ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Mitarbeitern.“ – also ganz einfach.
Ergänzen ließe sich Dünkis Liste noch um eine einzigartige Produktidee. Das Frauenfelder Unternehmen bietet Rohrverschraubungen an. Der Clou daran ist die umgekehrte Dichtungsfunktion der Klemmringverschraubung. Bei allen marktüblichen Rohrverschraubungen taucht das Rohr in den Verschraubungskörper ein und wird dort mittels eines konusförmigen Klemm-/Schneidrings abgedichtet. Nicht so bei den Schweizern.
Hier befindet sich der Konus in der Mutter. Bei diesem „radialen Prinzip“ erfolgt die Abdichtung von Klemmring zum Verschraubungskörper über eine plane Fläche. Mit diesem Verschraubungsprinzip lassen sich Bauteile, die in ein Rohrleitungssystem eingebunden sind, radial aus dem System entnehmen. Das spart etwa 30 % der Kosten bei der Montage/Demontage. Weiterer Pluspunkt: Mit der Serto-Verschraubung lassen sich zwei Behälter auf dem kürzesten Weg verrohren, ohne die Rohrleitungen biegen zu müssen.
Alle Serto-Komponenten sind aus einem Baukasten miteinander kombinierbar. Ergänzt um Anschlussteile entstehen unzählige, individuelle Lösungen, die metallisch dicht, kompakt und sofort lieferbar sind.
Den Erfolg, den Serto auf Basis dieser Produktpalette erzielt, dokumentiert das neue Firmengebäude. Erst Anfang des Jahres sind die etwa 210 Mitarbeiter nach knapp 1,5 Jahren Bauzeit in das neue Gebäude in Frauenfeld umgezogen. In erster Linie sollte mehr Platz geschaffen, die Fertigung optimiert sowie Synergieeffekte genutzt werden. Doch auch beim Bau des Gebäudes lag das Augenmerk auf Nachhaltigkeit. Das ist gelungen: Bei der Ausschreibung des Zürich Klimapreises Schweiz & Liechtenstein 2012 hat der Neubau einen Anerkennungspreis gewonnen. (ud)
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