Epoxidharz Klebesystem für die Faserwickeltechnik

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Mit dem neu entwickelten Epoxidharz Vitralit UD 1405 hat Panacol ein innovatives Klebesystem für die Faserwickeltechnik geschaffen. Es eignet sich insbesondere für faserverstärkte Wicklungen auf Bauteilen wie Rotoren für E-Motoren, Magnet-Packs oder Hochspannungsableitern.

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Vitralit UD 1405 lässt sich unter UV-Licht im Wellenlängenbereich von 365 nm oder mit sichtbarem Licht bei 405 nm in kürzester Zeit aushärten.
Vitralit UD 1405 lässt sich unter UV-Licht im Wellenlängenbereich von 365 nm oder mit sichtbarem Licht bei 405 nm in kürzester Zeit aushärten.
(Bild: Panacol)

Das lösemittelfreie, einkomponentige Epoxidharz ist transparent und kann durch UV/VIS-Strahlung ausgehärtet, sowie thermisch nachgehärtet werden. Aufgrund seiner niedrigen Viskosität verfügt Vitralit UD 1405 über sehr gute Benetzungseigenschaften. Dadurch können Rovings beispielsweise aus GFK oder CFK zunächst im Klebstoffbad getränkt, dann auf den Rotor oder jeweiligen Zylinder gewickelt und anschließend mit UV- oder sichtbarem Licht ausgehärtet werden.

Vitralit UD 1405 lässt sich unter UV-Licht im Wellenlängenbereich von 365 nm oder mit sichtbarem Licht bei 405 nm in kürzester Zeit aushärten. Abhängig von Fasermaterial und Wellenlänge können Schichtdicken von mehreren Millimetern ausschließlich durch UV-Härtung realisiert werden. Tiefere Schichten, die durch unzureichende Transmission des Faserwerkstoffs vom UV-Licht nicht erreicht werden, können nach der UV-Härtung in kürzester Zeit thermisch nachgehärtet werden.

Nach der Aushärtung ist das Epoxidharz elektrisch isolierend, weist einen minimalen Schrumpf auf und bleibt bei Temperaturen von -40° bis 180°C beständig. Eine Glasübergangstemperatur von über 130°C sorgt für eine zuverlässige Performance auch unter dynamischer Belastung bei erhöhter Temperatur.

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