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Keramik-Zentrierstifte für die Schweißtechnik

| Redakteur: Dorothee Quitter

Doceram stellt auf der Schweißen & Schneiden unter anderem das Programm an Zentrierstiften aus der blauen Hochleistungskeramik Cerazur vor.

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Zum Doceram-Programm gehören auch Komplettelektroden für automatisierte Schweißstraßen.
Zum Doceram-Programm gehören auch Komplettelektroden für automatisierte Schweißstraßen.
(Bild: Doceram)

Dass die Konstrukteure und Anwender von Blechbearbeitungs- und Schweißanlagen gern metallische Werkstoffe für ihre Maschinen verwenden, liegt auf der Hand. Wenn es um die Fixierung der Bleche und Baugruppen in automatisierten Schweißstraßen geht, bietet aber der Verzicht auf (Hart-)Metall klare Vorteile. Zentrierstifte aus Keramik bieten in dieser Anwendung eine bis zu 40 mal längere Standzeit. Die verlängerte Standzeit der Keramik-Zentrierstifte wird erstens durch die hohe Härte und Schlagzähigkeit dieser besonderen Hochleistungskeramik erzielt. Bei den sehr hohen Taktraten der automatisierten Produktion beispielsweise von Automobilkarossen kommt es selbst bei Hartmetall-Zentrierhilfen schnell zu Verformungen und Abrieb. Komponenten aus Cerazur, einem Yttrium-stabilisierten Zirkoniumoxid, bleiben hingegen selbst bei extremer mechanischer Beanspruchung formstabil. Zweitens bietet die Keramik den Vorteil, dass keine Schweißspritzer an ihr haften bleiben. Das verhindert Produktionsunterbrechungen aufgrund von fehlerhafter Fixierung, die aus dem Materialaufbau resultiert. Auf diese Weise werden exakt reproduzierbare Schweißergebnisse erreicht, und der Anwender kann von hoher Verfügbarkeit bei minimalen Stillstandszeiten profitieren. (qui)

Schweißen & Schneiden 2017: Halle 10, Stand C 74

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