Lager Kegelrollenlager im Fokus zur Hannover Messe

Auf der Hannover Messe 2017 dreht sich bei der Timken Company alles um das Kegelrollenlager. Das Unternehmen zeigt u. a. optimierte Materialien, Oberflächen, Geometrien und Designs. Auch für die Bereiche der Pendelrollenlager, Gehäuseeinheiten und Elastomerkupplungen zeigt Timken Neuheiten und Erweiterungen.

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Das vom Firmengründer Henry Timken im Jahr 1898 patentierte Kegelrollenlager bildet die Grundlage der Produkt- und Unternehmensgeschichte von Timken.
Das vom Firmengründer Henry Timken im Jahr 1898 patentierte Kegelrollenlager bildet die Grundlage der Produkt- und Unternehmensgeschichte von Timken.
(Bild: Timken)

Die Timken Company will zur Hannover Messe 2017 ihr gezielt ergänztes Programm an Kegelrollenlagern fokussieren. Dies insbesondere auch vor dem Hintergrund der Eröffnung eines weiteren Produktionswerks für den europäischen Markt in Rumänien kurz nach der Messe im Mai. „Unsere marktführende Position bei Kegelrollenlagern für nahezu jede Industrie bringt weitere Nachfrage mit sich“, erläutert Hasso Haibach, General Manager Timken Deutschland. „Darauf reagieren wir und schaffen zusätzliche Kapazitäten, um unsere Kunden gewohnt zuverlässig und flächendeckend bedienen zu können.“

Im bereits seit 1997 betriebenen Werk der Timken Romania SA in Ploiesti entstehen bislang großbohrige Wälzlager, Ersatzteile und Zubehör sowie gewalzte Ringe. Die jetzt hinzukommende Produktion am selben Standort soll die bestehenden europäischen Kegelrollenlager-Fertigungsstätten von Timken Europe im französischen Colmar, Timken Italia S.r.l. in Brescia, Timken Polska in Sosnowiec sowie den speziell für den Schienenfahrzeugbau produzierenden Timken Rail Services UK in Northampton ergänzen. „Damit sind wir geografisch bestens aufgestellt und nochmals flexibler bei Auftragsspitzen“, erklärt Haibach. „In dem neuen Werk mit einer Fläche von 15.000 m² werden 120 neue Kollegen arbeiten.“

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Kegelrollenlager bereits im Jahr 1898 patentiert

Das vom Firmengründer Henry Timken im Jahr 1898 patentierte Kegelrollenlager bildet die Grundlage der Produkt- und Unternehmensgeschichte. Die den Lagertyp seitdem charakterisierenden konischen Wälzkörper bieten dem Unternehmen zufolge die leistungsstärkste und effizienteste Möglichkeit, eine Kombination aus Radial- und Axiallasten zu handhaben.

Heute sind einzel-, doppel- und vierreihige sowie Axialvarianten in Größen von 8 mm Lagerbohrung bis über 3 m Außendurchmesser verfügbar. Hinzu kommen Speziallösungen wie etwa gestapelte Kegelrollenlagereinheiten für besonders hohe Axiallasten bei begrenztem Platz. Für individuelle Anwendungen besteht die Möglichkeiten der Anpassung von Lagergeometrien und Oberflächenverarbeitung.

Auf der Hannover Messe zeigt Timken branchenbezogene Neuheiten und Ergänzungen – zum Beispiel bei einreihigen Kegelrollenlagern und Lagerbausätzen in metrischen Größen. Weiter optimierte Materialien, Oberflächen, Geometrien und Designs stehen laut Timken für extreme Laufruhe, höhere Tragzahlen, längere Lebensdauer sowie rundum verbesserte Lagerkennzahlen.

Weitere Lagertypen runden das Programm ab

Neben dem Kegelrollenlagerprogramm präsentiert Timken in Hannover weitere Lagertypen: Bei Pendelrollenlagern soll das erweiterte Programm ein komplettes Spektrum mit Stahl- und Messingkäfigen bis zu Größen von 1250 mm Bohrungsdurchmesser abdecken. Optimierte Oberflächenbereiche, Lastverteilungen, Reibungswerte und Käfigdesigns sollen anspruchsvolle Anwendungen ermöglichen und deutliche Effizienzgewinne bringen.

Zudem will Timken seine besondere Kompetenz bei Wälzlager-Gehäuseeinheiten herausstellen. Auch hier bietet das Unternehmen branchenweit ein breites Sortiment. Gehäuseeinheiten mit Pendelrollen-, Kegelrollen-, geteilten Zylinderrollen- oder Kugellagern sind dem Unternehmen zufolge servicefreundlich und bewähren sich unter schwierigen Einsatzbedingungen. Die Timken-Revolvo-Quick-Fit-Serie mit Rollenlagern beispielsweise soll den Einbau von geteilten Gehäuseeinheiten bei Anwendungen mit begrenztem Zugang erleichtern. Das Design mit 45°-Teilung reduziert Montagezeiten um bis zu 90 %, da das zeitaufwendige Anheben der Welle oder der Ausbau des Antriebs entfallen.

Elastomerkupplungen bilden neuen Schwerpunkt im Gesamtportfolio

Darüber hinaus zeigt Timken ein umfassendes Sortiment ebenso langlebiger wie wartungsarmer Elastomerkupplungen als einen neuen Schwerpunkt im Gesamtprogramm. Das Timken-Quick-Flex-System wurde für außergewöhnliche Leistungsparameter unter fordernden Umgebungsbedingungen entwickelt. Die Kupplungen sollen sich besonders einfach installieren lassen und benötigen keine Schmierung. Der Polyurethaneinsatz kann ohne Demontage weiterer Teile ersetzt werden. (sh)

Hannover Messe 2017: Halle 25, Stand E11

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