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Stereolithographie Karosserie-Prototypen im Stereolithographie-Verfahren hergestellt

| Redakteur: Dorothee Quitter

Der Sprite Kleinwagen für den städtischen Gebrauch ist einsatzbereit und in zwei Versionen erhältlich, für Besitzer mit und ohne Führerschein. Er gilt als Nachfolger des Méhari und des in England berühmten Austin Mini Moke. Die ersten Sprite Prototypen wurden mit der Unterstützung von Materialise gefertigt.

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Der Sprite Kleinwagen als Prototyp. Bild: Materialise
Der Sprite Kleinwagen als Prototyp. Bild: Materialise
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Intention von Designer Gérard Périssel und dessen Partner, dem Fahrzeugtechniker Guy Meniscus, bestand darin, das Konzept eines zweckmäßigen Kleinwagens, der Freude am Fahren bringt und für weniger als 9.000€ erhältlich ist, aufzugreifen. Die Variante, für die man keinen Führerschein benötigt, ist mit einem Lombardini 2-Zylinder 5.6 PS Dieselmotor ausgestattet. Die Sprite Version, die einen B1 Führerschein erfordert, hat einen 21 PS Benzinmotor mit einem Verbrauch von 4l/100km, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 90km/h und ist als 2- oder 4-Sitzer erhältlich. Die elektrische Version des Sprite befindet sich zurzeit noch in der Planungsphase. Der Sprite verfügt über ein automatisches Getriebe, Scheibenbremsen und ist mit einer beheizten Windschutzscheibe ausgestattet. Auf Fenster und Türen wurde bewusst verzichtet, um dem Besitzer ein einzigartiges Fahrgefühl zu vermitteln. Die ersten Sprite Prototypen wurden mit der Unterstützung von Materialise gefertigt. Diese wurden einteilig auf den Mammut Stereolithographie Anlagen, mit einer Baufläche von 2100mm x 700mm x 800mm, hergestellt. In kürzester Zeit fertigte Materialise die sieben Bauteile für die Karosserie. Herr Périssel verifizierte anhand der Prototypen sein Design und führte verschiedenste Funktionstests durch.

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