Zuführgerät

Intelligent und effizient zuführen

| Redakteur: Jan Vollmuth

Der Vibrationswendelförderer Eacy Feed eignet sich für den Einsatz innerhalb einer komplexen, automatisierten Fertigung in Montageanlagen ebenso wie für den manuellen Einsatz mit handgeführten Schraubern. Hier zu sehen mit 1,2 Liter Füllvolumen für den handgeführten Einsatz.
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Der Vibrationswendelförderer Eacy Feed eignet sich für den Einsatz innerhalb einer komplexen, automatisierten Fertigung in Montageanlagen ebenso wie für den manuellen Einsatz mit handgeführten Schraubern. Hier zu sehen mit 1,2 Liter Füllvolumen für den handgeführten Einsatz. (Bild: Deprag)

Zuverlässige Zuführgeräte sind eine wichtige Voraussetzung für höchste Anlagenverfügbarkeit. Eacy Feed, der neue Vibrationswendelförderer von Deprag, ist enorm energieeffizient und Industrie 4.0-fähig. Die Basis für intelligente und nachhaltige Fertigung von morgen ist damit schon heute gelegt.

Wachsendes Umweltbewusstsein und steigende Energiekosten rücken immer stärker in den Fokus und fordern Unternehmen zu Effizienzsteigerung und Energieeinsparungen auf. Diesem Anspruch nach Effizienz und Nachhaltigkeit ist Deprag mit der innovativen Lösung Eacy Feed nachgekommen. Durch die clevere und effiziente Ausnutzung physikalischer Effekte ist es nun möglich, den Energieverbrauch um ca. 80 % zu reduzieren.

Keine länderspezifischen Anpassungen notwendig

Der Antrieb des neuen Eacy Feed arbeitet mit 24-V-Schwingmagneten, wodurch die maximale Leistungsaufnahme deutlich herabgesetzt wird. Die 24-V-Technik arbeitet selbst bei schlechter Netzversorgung störungsfrei – unabhängig von Netzspannung und Netzfrequenz. Durch die Verwendung eines Weitspannungsnetzteils ist der weltweite Einsatz problemlos möglich. Unterschiedliche Stromversorgungen sind nicht mehr nötig. Der Kunde spart so Kosten und Zeit, da keine länderspezifischen Ausführungen und Anpassungen notwendig sind.

Ob innerhalb einer komplexen, automatisierten Fertigung in Montageanlagen oder im manuellen Einsatz beim Schrauben mit handgeführten Schraubern – Eacy Feed stellt das Fördergut taktgenau und zuverlässig zur Verfügung. Wird Eacy Feed zusammen mit der Steuerungs- und Bedieneinheit DPU (Deprag Processing Unit) eingesetzt, ist eine weitere Forderung aus der Industrie erfüllt: Kommunikationsfähigkeit im Sinne von Industrie 4.0 und Smart Factory.

Zugriff von jedem Standort weltweit

Durch die Verwendung von TCP/IP-Netzwerkprotokollen ist der Zugriff auf das Netzwerk der Eacy-Feed-Steuerung von jedem Standort der Welt aus möglich. Ist die Verbindung via Smartphone, Tablet oder Computer zum kommunikationsfähigen Eacy Feed hergestellt, können alle Einstellungen direkt angezeigt und parametriert werden. Der Bediener kann, beispielsweise auf seinem Smartphone, Frequenz- und Amplitudeneinstellungen anpassen und so die Funktionsweise des Zuführgeräts von überall aus sicherstellen.

Die zugehörige Software PFCi100 wurde, in Verbindung mit der Steuereinheit DPU, auf maximale Bedienerfreundlichkeit hin entwickelt. Die notwendigen Geräteparameter lassen sich übersichtlich und bequem mit Schiebereglern am Touchscreen verändern – ein Eingriff in die Ablaufsteuerung des Zuführgerätes ist dabei nicht nötig.

Personenspezifische Bedienparameter speicherbar

Arbeiten mehrere Bedienpersonen gleichzeitig mit einem Zuführgerät, so leidet die Effizienz des Arbeitsablaufes oft an der unterschiedlichen Arbeitsgeschwindigkeit der einzelnen Personen. Deprag Zuführgeräte passen sich an die individuellen Arbeitsgeschwindigkeiten an. Einmal über das komfortable Display eingegeben, sind die personenspezifischen Bedienparameter gespeichert (Speicherung von bis zu 10 Datensätzen) und bei Schichtwechsel ganz einfach abrufbar. Kein Mitarbeiter fühlt sich ausgebremst, keiner überfordert.

Bei herkömmlichen Vibrationswendelförderern beeinflusst das Füllvolumen im Fördertopf die Fördergeschwindigkeit. Ist der Fördertopf voll, arbeitet das System langsamer, ist er leer, fördert das System schneller. Wie bei der Vorgängergeneration ist auch beim neuen Eacy Feed ein Messwertaufnehmer integriert, der die Schwingungsamplitude im Fördertopf erfasst. Dadurch reguliert sich das Zuführgerät adaptiv und lastabhängig – die Schraube steht immer mit derselben Zuverlässigkeit für die Verarbeitung bereit.

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