Spannsystem Hohe Spannkräfte mit geringer Handkraft

Redakteur: Lilli Bähr

Bauteile – egal ob aus Metall, Holz oder Kunststoff – sind so individuell wie die Art sie zu spannen. Praktisch sind da Spannelemente, die sich an jedes Bauteil anpassen und es zuverlässig positionieren und spannen. Wie etwa der Kniehebelspanner, den die Erwin Halder KG präsentiert.

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Mit dem Kniehebelspanner lassen sich die unterschiedlichsten Bauteile zur Bearbeitung mit geringem Kraftaufwand spannen.
Mit dem Kniehebelspanner lassen sich die unterschiedlichsten Bauteile zur Bearbeitung mit geringem Kraftaufwand spannen.
(Bild: Erwin Halder KG)

Die Erwin Halder KG präsentiert seinen neuen Kniehebelspanner. „Das Prinzip, nach dem unsere Kniehebelspanner funktionieren, ist ganz einfach erklärt: Jeder Spanner hat drei Gelenke, ähnlich wie bei einem Bein. Wenn alle drei Gelenke in einer Linie stehen, sind der Totpunkt und damit die maximale Spannkraft erreicht. Um den Spanner zu verriegeln, muss der Totpunkt um ein bestimmtes Maß überschritten werden. Das nennt man dann Übertotpunkt“, so Bernd Janner, Vertriebsleiter der Erwin Halder KG.

Dank dieses Prinzips reicht es, einfach nur den Handgriff herunterzudrücken, um den Spanner zu betätigen und damit die gewünschte Spannkraft zu erreichen. Die Selbsthemmung in der Spannstellung verhindert dann das Öffnen des Spanners während der Bearbeitung, beispielsweise beim Bohren, Schweißen, Schleifen, Biegen, Prüfen und Montieren. Bernd Janner: „Die Spannelemente gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, so etwa als Schubstangenspanner mit Winkelfuß oder in kurzer Bauform, als Senkrecht- und Waagrecht- oder Verschlussspanner, teilweise mit Fingerschutz und integriertem Anschlag ohne Eingriffsmöglichkeit, um Verletzungen des Bedieners zu verhindern.“

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