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Dieses Getriebe bildet die Basis der Unternehmensentwicklung. 1971 wurde die deutsche Vertriebsniederlassung gegründet, 1987 entstanden in Limburg an der Lahn Entwicklungs-, Produktions- und Bürogebäude. Seit dem Jahr 2000 ist das Unternehmen eine AG. Und seit 2006 gibt es darüber hinaus ein eigenes Entwicklungszentrum. Aktuell entwickeln, konstruieren, produzieren und vermarkten etwa 280 Mitarbeiter nicht nur Harmonic-Drive-Getriebe, sondern auch Planetengetriebe sowie Servomotoren, -antriebe und -regler. Aber: "Rund 80 Prozent der Produkte, die wir verkaufen, stehen so nicht im Katalog", erklärt Schäfer.
Kunden wollen oft die komplette Lösung statt der Einzelkomponente
Im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie steht heute der ganzheitliche Gedanke, denn auch die Kunden verlangen zunehmend Systemlösungen. "Bei der Weiterentwicklung ihrer Maschinen geht es oft darum, die Produktivität zu steigern", erklärt Ingolf Schäfer und zählt die Anforderungen auf Kundenseite auf: schnellere Taktzeiten, bessere Qualität, höhere Genauigkeit. "Und das alles in kürzerer Zeit und möglichst nicht zu höheren Kosten".
Für den Kunden hat die Zusammenarbeit mit einem Systemanbieter verschiedene Vorteile. Abgesehen davon, dass er sich nicht mühsam mit vielen Partnern abstimmen muss, spart die Reduktion auf wenige, starke Lieferanten auch Zeit und Kosten.
Um Systemlösungen anbieten zu können, müssen allerdings eine Reihe von Voraussetzungen erfüllt sein. So hat Harmonic Drive inzwischen ein großes Entwicklungszentrum inklusive eigenem Prüffeld aufgebaut. Dort sitzen rund 40 Konstrukteure und Ingenieure, die sich mit dem kompletten Antriebsstrang beschäftigten, angefangen bei der Mechanik über die Servotechnik bis hin zu Feedback-Systemen und dem Prüffeld. "Unsere Leute arbeiten aber immer sowohl an Kunden- als auch an Entwicklungsprojekten", betont Schäfer. "So können wir die gewonnenen Erkenntnisse schnell in Kundenprojekte einfließen lassen".
Das Entwicklungszentrum ist die Basis für das Unternehmen, das Produktspektrum kontinuierlich zu erweitern und um noch fehlende Komponenten zu ergänzen. Neben der Fertigung von Getrieben und Motoren entstehen in Limburg gerade die ersten Prototypen von Sensoren, die den Antrieb um ein Feedback-System ergänzen sollen.
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