Lagertechnik Gleitlager-Lösungen gehen auch bleifrei

Blei als Zusatzstoff hat viele positive Effekte in der Gleitlagerentwicklung. Bei KS Gleitlager verzichtet man allerdings schon gewisse Zeit auf das umwelt- und gesundheitsschädliche Schwermetall. Wie die Alternativen bei Neuentwicklungen aussehen, hat uns das Unternehmen gezeigt.

Die zum Technologiekonzern Rheinmetall gehörende KS Gleitlager GmbH verzichtet bei Neuentwicklungen schon seit Jahren auf Blei. Die Lösungen reichen von gedrehten Massivbronze-Bauteilen über gewickelte Buchsen und Anlaufscheiben aus verschiedensten Stahlverbund-Werkstoffen bis hin zu beschichteten Hochleistungslagern.
Die zum Technologiekonzern Rheinmetall gehörende KS Gleitlager GmbH verzichtet bei Neuentwicklungen schon seit Jahren auf Blei. Die Lösungen reichen von gedrehten Massivbronze-Bauteilen über gewickelte Buchsen und Anlaufscheiben aus verschiedensten Stahlverbund-Werkstoffen bis hin zu beschichteten Hochleistungslagern.
(Bild: KS Gleitlager)

Im Jahr 2018 wurde Blei in die Kandidatenliste der Reach-Verordnung für ein Verbot in der EU aufgenommen. Die Entscheidung war für das Jahr 2020 geplant, was ein Verbot der Verarbeitung von Blei ab dem Jahr 2023 bedeuten würde. „Deshalb haben vor allem OEM-Kunden aus der Fahrzeugindustrie und Zulieferer (Tier 1 und 2) verstärkt bleifreie Produkte nachgefragt“, sagt Athanassios Skiadas, Chief Engineer & Head of Simulation bei der KS Gleitlager GmbH. Die Entscheidung über ein Bleiverbot wurde 2020 auf 2023 vertagt, was den Stichtag auf frühestens 2026 verschiebt. „Obwohl die Situation entspannt wurde, besteht dennoch weiterhin eine Nachfrage nach bleifreien Alternativen aus oben genannten Branchen, was insbesondere auf die langen Erprobungs- und Validierungszeiten zurückzuführen ist“, so Skiadas.

Nachfrage nach bleifreien Gleitlagerlösungen steigt

Das erklärt die zunehmende Nachfrage nach bleifreien Gleitlagerlösungen, obwohl Blei dank seiner Umform- und Bearbeitbarkeit sowie seiner Verwitterungs- und Korrosionsbeständigkeit geschätzt wird. Das Schwermetall ist schlicht und ergreifend umwelt- und gesundheitsschädlich. Deshalb verzichtet die zum Technologiekonzern Rheinmetall gehörende KS Gleitlager GmbH bei ihren Neuentwicklungen schon seit Jahren auf Blei. Die Lösungen reichen von gedrehten Massivbronze-Bauteilen über gewickelte Buchsen und Anlaufscheiben aus verschiedensten Stahlverbund-Werkstoffen bis hin zu beschichteten Hochleistungslagern.