Drehgeber

Fraba-Gruppe knackt 30-Millionen-Euro-Marke beim Umsatz

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

„Das starke Plus, mit dem wir auch in den kommenden Jahren rechnen, kommt nicht von ungefähr. Es ist geplant und das Resultat jahrelanger harter Arbeit – etwa in unserem Aachener F&E-Zentrum, wo u.a. an innovativen Filtertechniken und Algorithmen für magnetisch erzeugte Positionssignale oder intensiv am Zukunftsthema Energy-Harveting gefeilt wird,“ so Christian Leeser, Mehrheitsgesellschafter und CEO der Fraba-Gruppe.
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„Das starke Plus, mit dem wir auch in den kommenden Jahren rechnen, kommt nicht von ungefähr. Es ist geplant und das Resultat jahrelanger harter Arbeit – etwa in unserem Aachener F&E-Zentrum, wo u.a. an innovativen Filtertechniken und Algorithmen für magnetisch erzeugte Positionssignale oder intensiv am Zukunftsthema Energy-Harveting gefeilt wird,“ so Christian Leeser, Mehrheitsgesellschafter und CEO der Fraba-Gruppe. (Bild: Fraba)

Die Fraba-Gruppe hat im zurückliegenden Geschäftsjahr 2017 (Fiscal Year End: 31.12.) erstmalig die 30 Millionen Euro-Marke geknackt und dabei bei Umsatz wie Profitabilität ein Rekordergebnis eingefahren.

In den Geschäftsfeldern Positionssensorik/ Drehgeber (Marke: Posital) und Sicherheitstechnik für Industrietore (Vitector) konnte der Gruppenumsatz gegenüber dem Vorjahr um beachtliche 21,5 Prozent auf 31,5 Millionen Euro gesteigert werden. Erzielt wurde dieses Rekordergebnis mit über 220 Mitarbeitern, die an mehreren Standorten in Europa, Asien und in den USA tätig sind.

„Das starke Plus, mit dem wir auch in den kommenden Jahren rechnen, kommt nicht von ungefähr. Es ist geplant und das Resultat jahrelanger harter Arbeit – etwa in unserem Aachener F&E-Zentrum, wo u.a. an innovativen Filtertechniken und Algorithmen für magnetisch erzeugte Positionssignale oder intensiv am Zukunftsthema Energy-Harveting gefeilt wird,“ so Christian Leeser, Mehrheitsgesellschafter und CEO der Fraba-Gruppe. „Treiber des Erfolgs sind völlig neue Produkte wie unsere hochauflösenden magnetischen IXARC-Anbaudrehgeber oder die vor gut einem Jahr gestarteten Kit-Encoder für Motorfeedback, mit denen wir den Markt technologisch aufgemischt und den Usern handfeste Alternativen zu den aufwändigeren und teureren optischen Abtastsystemen und klassischen Resolvern an die Hand gegeben haben“.

Größter Wachstumsschub bei Wiegand-Sensoren

Während sich das Vitector-Geschäft vor allem in Nordamerika deutlich über Plan entwickelte, gab es den mit Abstand größten Wachstumsschub bei der Fertigung kompakter Wiegand-Sensoren fürs Energy-Harvesting. 2017 konnte die Produktion der ‚Mini-Kraftwerke’, die über einen speziell bearbeiteten Draht als Kernkomponente (den von Fraba exklusiv gefertigten Wiegand Draht) magnetische Impulse aus Drehbewegungen in Spannung umwandeln und als SMD-bestückbare Komponenten geliefert werden, mehr als verdoppelt werden. Genutzt wird der Wiegand-Effekt u.a. um die Rotationszähler und die dazugehörige Elektronik der immer populärer werdenden magnetischen Multiturn-Drehgeber autark und batterielos mit Strom zu versorgen. Weltweit sind mittlerweile über 500.000 Wiegand-Sensoren im Einsatz.

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Fraba feiert 100-jähriges Firmenjubiläum

Zudem begeht das Unternehmen in diesem Jahr sein 100. Jubiläum. Gefeiert wird das 100-jährige Firmenjubiläum im Juni in Köln, wo Fraba 1918 als ‚Franz Baumgartner elektrische Apparate GmbH’ gegründet wurde und mit dem Head Office von Posital Europe nach wie vor zu Hause ist. Nachdem sich das Unternehmen in den 1970er Jahren zu einem der führenden deutschen Drehgeberhersteller entwickelt hatte, erfolgte 1993 mit der Übernahme durch die Brüder Dr. Achim und Christian Leeser eine akzentuierte Neuausrichtung. Aus einem lokalen Hersteller mit handwerklichen Wurzeln entstand ein Unternehmen mit skalierbaren Produkten und internationalem Geschäft. Zur ‚neuen’ Fraba, deren Holding im niederländischen Heerlen sitzt, gehören vier Tochter-unternehmen. Auf der Produktseite sind dies Posital sowie Vitector, die über Standorte in Köln, Hamilton (USA) und Singapur bwz. Shanghai verfügen. Komplettiert wird der Verbund durch die F&E-Tochter in Aachen und eine vernetzte Fabrik im polnischen Slubice, die ausschließlich nach kundenspezifischen Vorgaben fertigt. Produziert wird hier nach einem digitalen ‚Mass Customization’-Geschäftsmodell, das hohe Variantenvielfalt, Losgröße 1 und kurze Lieferzeiten garantiert. (jup)

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