Ultraschallsensoren

Feines Gespür für Objekte und Distanzen

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Unterteilung in drei Produktvarianten

Um eine einheitliche Kommunikation am Markt zu ermöglichen, werden Sensoren von Sick entsprechend ihrer sensortechnischen Ausstattung in die Varianten „Core“ für Basisanforderungen, „Prime“ mit erweiterten Funktionalitäten und „Pro“ mit besonders umfangreichen oder applikationsspezifischen Eigenschaften unterschieden. Demzufolge wird der leistungsstarke Ultraschallsensor UM18-2 Hi in UM18-2 Pro umbenannt, auch weil dessen Veröffentlichung noch nicht lange zurückliegt. Zudem ermöglicht diese Struktur eine klare Abgrenzung zu weiteren möglichen Varianten.

Insgesamt bietet die Produktfamilie UM18 für vielfältige Detektions- und Automatisierungsanforderungen passende Lösungen. Wenn bei der Auswahl der richtigen Variante Unterstützung erwünscht ist, wird mit der zuständigen Kundenbetreuung sicherlich die ideale Lösung gefunden.

Auch in klassischer Kubusbauform erhältlich

Das bewährte kubische Gehäuse – bekannt von den klassischen Lichtschranken – gibt es von Sick auch für die Ultraschalltechnologie. Die volle mechanische Kompatibilität zu optischen Lichtschranken ermöglicht den Einsatz der optimalen Technologie in der jeweiligen Anwendung – ohne jegliche Anlagenmodifikation.

Tiefschwarze oder auch transparente Objekte können mit dem UC12 mit höchster Detektionssicherheit erkannt werden. Unabhängig von Materialfarbe und Umgebungslicht werden auch für die Detektion anspruchsvolle Objekte wie transparente Folien, Glas, Flüssigkeiten und PET-Gebinde detektiert. Zwei antivalente Schaltausgänge geben eine direkte Rückmeldung bei Kabelbruch aus – wodurch eine fehlerhafte Produktion vermieden wird.

UC12-Ultraschallsensoren reduzieren die Anlaufkosten durch die schnelle Inbetriebnahme mittels Ein-Knopf-Teach-in. Ein weiterer Nutzen, der auf alle Ultraschallsensoren von Sick zutrifft, ist die hohe Flexibilität durch die drei Schaltmodi „Distanz zu Objekt“, „Schaltfenster“ sowie „Objekt zwischen Sensor und Hintergrund“. Sie erlauben eine optimale Einstellung auf die Applikation und tragen so zur Erhöhung der Zuverlässigkeit und Produktivität bei.

Moderne Ultraschalltechnologie im kubischem Minigehäuse

Die Sensoren der Produktfamilie UC4 vereinen modernste Ultraschalltechnologie mit kleinstem kubischem Gehäuse. Der zuverlässige Einsatz auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen macht den schaltenden Sensor mit seiner Reichweite bis 250 mm zum Allrounder im Miniformat für anspruchsvolle Spezialaufgaben.

Typische Anwendungen sind die Detektion transparenter Objekte oder die Objekterfassung bei gleichzeitig besonderen Anforderungen an die Hintergrundausblendung. Auch hier sind die drei bekannten Betriebsmodi einstellbar. Der Sensor ermöglicht dank des zu optischen Sensoren kompatiblen Minigehäuses die schnelle Integration in die Anlage, selbst in engstem Bauraum. Mit einer Variante für einfache Anforderungen können zudem die Anschaffungskosten reduziert werden.

Doppelbogenerkennung als Spezialdisziplin

Die Kontrolle von dünnen und plan übereinanderliegenden Lagen ist die Spezialdisziplin der UM18-Sensoren für die Doppelbogenerkennung. Mit Hilfe von Ultraschall arbeiten sie völlig farbunabhängig und detektieren sogar Materialien wie Klarsichtfolien oder dünne Bleche.

Die Sick-Sensoren zur Doppelbogenerkennung sind darauf spezialisiert, festzustellen, ob sich ein, zwei oder gar kein Bogen zwischen Sender und Empfänger befindet. Die Doppelbogenerkennung mit Ultraschallsensorik bietet viele Vorteile, insbesondere die Tatsache, dass der Sensor nicht eingelernt werden muss. Lediglich der Montagewinkel wird in Abhängigkeit von Materialbeschaffenheit und –dicke angepasst, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Die beiden M18-Gehäuse des Sensors lassen sich auch in beengten Bauräumen montieren und in Betrieb nehmen.

Typische Detektionsmaterialen des Sensors zur Doppelbogenerkennung sind Folien unterschiedlicher Stärke, Blechbahnen, Chipkarten und Wafer sowie Papier und Wellpappebahnen.

Prozesssichere Schaltsignale bei schwierigen Oberflächen

Mit den vorgestellten Ultraschallsensoren können Objekte verschiedenster Materialien und Farben einwandfrei – auch unter den rauesten und widrigsten Umgebungsbedingungen – detektiert und deren Abstand erfasst werden. Selbst durchsichtige wie auch glänzende oder tiefschwarze Oberflächen führen zu prozesssicheren Schaltsignalen.

Ein weiterer Grund, um die universellen Ultraschallsensoren von Sick dort einzusetzen, wo andere Funktionsprinzipien nicht die ideale Lösung sind, ist ihre Unempfindlichkeit gegen Schmutz, Staub und Nebel. (jv)

* Moritz Gerig ist Produktmanager Ultraschallsensoren in der Division Identification & Measuring der Sick AG, Reute.

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