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3D-Druck Erster belastbarer Sportschuh aus dem 3D-Drucker

| Redakteur: Katharina Juschkat

Ein Sportschuh aus dem Drucker: Under Armour hat mit den Technologien für generatives Design von Autodesk einen besonders leichten und leistungsfördernden Sportschuh mit einer außergewöhnlichen Struktur entwickelt.

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Der Schuh aus dem Drucker: Das von der Software errechnete Design soll optimal Gewicht, Haltbarkeit und Flexibilität vereinen.
Der Schuh aus dem Drucker: Das von der Software errechnete Design soll optimal Gewicht, Haltbarkeit und Flexibilität vereinen.
(Bild: Autodesk)

Die Sportbekleidungsbranche ist ständig auf der Suche nach verbesserten Produktionsmethoden und neuen Designs, um Athleten zu unterstützen, neue Höchstleistungen zu erreichen. Der amerikanische Sportartikelhersteller Under Armour hat sich zum Ziel gesetzt, zum 20-jährigen Jubiläum einen extrem leichten Schuh zu entwickeln, der Athleten besondere Stabilität geben soll. Bei der Entwicklung und der Herstellung des Sportschuhs UA Architech setzt das amerikanische Unternehmen auf eine Kombination aus generativem Design und 3D-Druck-Technologie.

Komplexe, von Menschen nicht designbare Strukturen

Mit Autodesk Within entwickelten die Experten eine gitterartige Mittelsohle mit einem generativen Prozess. Das Team von Under Armour übertrug die Ansprüche an das neue Schuhmodell zur Haltbarkeit, Flexibilität und Gewicht in die Autodesk-Software. Die Software berechnete auf Grundlage dieser Informationen und Daten die benötigten Strukturen in tausenden Simulationen. Das Resultat waren komplexe und belastbare Strukturen, die laut Autodesk menschliche Designer niemals hätten konzipieren können.

Das daraus hervorgegangene Design soll perfekten Halt für die Ferse des Sportlers bieten mit einer ausreichenden Federung für intensive Trainingseinheiten. Für die Konzept-Entwicklung und Fabrikation des neuen Sportschuhs wurden auch Autodesk Fusion 360 und 3ds Max Software verwendet. Aufgrund der außergewöhnlichen Struktur kann der Schuh ausschließlich im 3D-Druck-Verfahren hergestellt werden.

Simulationen können außergewöhnliche Strukturen fördern

„Die Möglichkeiten des generativen Designs können Fabrikationsprozesse in Zukunft verändern“, sagt Karl Osti, Industry Manager Manufacturing bei Autodesk. „Aufgrund der vielen Simulationen, die über die Cloud ausgeführt werden, können Designer auch ungewöhnliche Strukturen entdecken, die am Ende leistungsfähiger und leichter sein können als herkömmlich designte Produkte.“

Zum 20-jährigen Jubiläum wollte das hauseigene Innovationsteam von Under Armour den Laufschuh auf die nächste Ebene bringen. Das Ergebnis ist ein limitierter, kommerziell erwerblicher Sportschuh aus dem 3D-Drucker. (kj)

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