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Zentralelektrik Erste intelligente Zentralelektrik für Fahrzeuge entwickelt

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Zentralelektriken sind für die Absicherung, die Verteilung, das Schalten und die Regelung elektrischer Energie in einem Fahrzeug zuständig. Neben der Absicherung der einzelnen Stromkreise können größere Lasten, z.B. Lichter, Lampen, Klimaanlagen und Heizungen, direkt geschaltet bzw. geregelt werden. In Zusammenarbeit mit der Firma Erni bietet STW für den Markt der mobilen Maschinen und automotiven Anwendungen einfache sowie programmierbare Lösungen.

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Die passive Zentralelektrik „Cube“ wird es zukünftig als intelligente Variante mit einer Steuereinheit von STW geben.
Die passive Zentralelektrik „Cube“ wird es zukünftig als intelligente Variante mit einer Steuereinheit von STW geben.
(Bild: STW)

Die bereits von der Erni Electronics GmbH & Co. KG bekannte passive Zentralelektrik „Cube“ wird es zukünftig als intelligente Variante mit einer Steuereinheit der Sensor-Technik Wiedemann GmbH (STW) geben. Mit der Zusammenführung der Steckertechnologie und Einpresstechnik von Erni und der langjährigen Erfahrung in der Steuerungselektronik hinsichtlich Design und Serienfertigung von STW ist es gelungen, eine intelligente Zentralelektrik anzubieten, die den Kundenanforderungen in Bezug auf Leistungsfähigkeit und Qualität entsprechen soll. Mit dem Einsatz bewährter Module ist das neue Produkt kompatibel zum STW-Portfolio und der STW-Toolchain. Dies bedeutet für den Anwender Nutzung von Know-how über verschiedene Funktionsebenen hinweg.

Kundenspezifische Software einbinden

Darüber hinaus sollen sich zu den bekannten Einsparpotenzialen (Verdrahtung, Montage etc.) weitere wesentliche Vorteile ergeben: Einhaltung gesetzlicher Forderungen, Diagnose (z.B. Eingänge, Ausgänge, Sicherungen), Fehlermeldungen, optionale Erweiterbarkeit und Realisierung von Komfortfunktionen wie Coming- oder Leaving-Home. Über die CAN-Anbindung fungiert die Zentralelektrik als dezentrale Steuerungen im CANbus-Netzwerk des Fahrzeugs.

Ein weiterer Vorteil entsteht durch die Implementierung kundenspezifischer Software. Somit hat der Kunde die Möglichkeit, die Ein- und Ausgänge softwaretechnisch so zu verknüpfen, wie er es benötigt.

Hohe Schutzart für mobile Anwendungen im Baugewerbe

Wie alle Zentralelektriken wird auch diese über einen M8-Gewindebolzen versorgt. Die Anschlüsse an die Peripherie erfolgen über robuste, mobiltaugliche Erni-Stecker. Der Schutz der Baugruppe kann bis IP69K konfiguriert werden, um den Umgebungen wie im Baugewerbe, der Landwirtschaft und in weiteren Spezialfahrzeugen, gerecht zu werden.

Durch Standardlösungen, aber auch kundenspezifisches Design und Produktion, soll der Anwender funktions- und kostenoptimierte Lösungen mit im Feld bewährter Technik der Firmen Erni und STW erhalten. (sh)

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