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Leitung Energieverteilungssystem bringt Licht ins Dunkel

| Autor / Redakteur: *Falk Daniel Clemens / Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

In Zeiten steigender Dezentralisierung wachsen die Anforderungen an ein Installationssystem zur Energieverteilung: Installationen sollen einfach, schnell, flexibel und dabei möglichst kostengünstig sein – Phoenix Contact hat dafür ein Installationssystem entwickelt.

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Typischer Anwendungsfall: auch in rauer Umgebung bringt das Installationssystem Licht ins Dunkel.
Typischer Anwendungsfall: auch in rauer Umgebung bringt das Installationssystem Licht ins Dunkel.
(Bild: Phoenix Contact)

Bei Infrastruktur-Projekten, bei der Brücken- oder Tunnelbeleuchtung, auf Baustellen sowie bei unzähligen weiteren Applikationen in rauer Umgebung kommen Installationssysteme mit unterschiedlichen Anschlussarten zum Einsatz. Bevorzugt werden oft Schraub-, Crimp-, oder Federanschlüsse – diese Techniken gelten als besonders zuverlässig. Als Nachteil erweist sich jedoch die zeitintensive Vorbereitung der zu kontaktierenden Leitungen. Weil der Faktor Zeit die Gesamtkosten einer Installation immer stärker beeinflusst, sollte er schon bei der Entwicklung und Planung von Geräten und Anlagen berücksichtigt werden. Mit geeigneten Industrie-Steckverbindern kann viel Zeit und Geld gespart werden.

Industrietaugliche Installation

Das industrietaugliche Installationssystem QPD von Phoenix Contact, das in einer 4- sowie in einer 5-poligen Variante erhältlich ist, hat die Schutzklasse IP68/IP69k und ist IK07-hammerschlagfest. Es ist mit Spannungen von maximal 690 V und Strömen bis 20 A belastbar. Mit der IDC-Technik (Insulation Displacement Connector) können Leitungen im Querschnittsbereich von 1,0 bis 2,5 mm² starr und flexibel beschaltet werden. Die IDC-Kontakte durchdringen unterschiedliche Aderisolationen wie PE, PVC, TPE und Gummi. Das Installationssystem hat alle wesentlichen Komponenten zur Energieverteilung, auch weit verzweigte Installationen sind damit kein Problem. Zudem ergeben sich bei komplexen Anlagen Einsparungen durch die Option, das System fest oder steckbar zu nutzen.

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Robuste Bauweise

Mit der Quickon-Schnellanschlusstechnik können die Installationszeiten und die damit verbundenen Installationskosten um bis zu 80 Prozent sinken. Dabei spielt es keine Rolle, ob in normaler oder rauer Umgebung installiert wird. Ein gutes Beispiel für eine raue Installationsumgebung ist eine Straßenbeleuchtungs-Applikation in Finnland. Dort herrschen Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts, starke Winde und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die Entscheidung zugunsten QPD fiel dort nicht nur wegen der schnellen und einfachen Installation, sondern auch wegen der robusten Bauweise und der hohen Zuverlässigkeit.

Bei der Installation vor Ort muss lediglich die Leitung abgemantelt werden, und die Adern müssen, passend zu ihren Polen, die deutlich auf dem Splice-Body erkennbar sind, zugeordnet und eingelegt werden. Für diesen Schritt wird kein Spezialwerkzeug benötigt.

Die Quickon-Mutter wird sachgemäß angeschraubt – bereits nach den ersten Umdrehungen steigt die Anschraubkraft spürbar an. Dieser Punkt muss überwunden werden, damit zum einen die Adern komplett in die IDC-Kontakte geführt und die Isolation durchschnitten werden kann. Wie bei einer Kabelverschraubung wird dann der Leiter abgedichtet und die Zugentlastung hergestellt.

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