Suchen

PLM/PDM Drei Neuheiten erleichtern die Arbeit mit 3D-Daten

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Verbesserte Zusammenarbeit, weniger Aufwand für die Suche nach ähnlichen Produkten und frühzeitiges Interagieren mit den richtigen 3D-Daten – drei Produktneuheiten dazu stellen wir hier vor.

Firmen zum Thema

Drei neue Produkte aus dem Themenbereich PLM/PDM stellen wir heute vor.
Drei neue Produkte aus dem Themenbereich PLM/PDM stellen wir heute vor.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

DPN von Aras: frühzeitig und kontextbezogen mit 3D-Daten interagieren

Der neue Plattformdienst Dynamic Product Navigation (DPN) von Aras ist in der gesamten Aras-Innovator-Anwendungssuite, aber auch für maßgeschneiderte Applikationen verfügbar. Damit lassen sich 3D-Baugruppendaten in der übergreifenden Produktstruktur kontextbezogen durchsuchen und analysieren. Dies erweitert die Möglichkeiten für den Nutzer, dazugehörige PLM-Abläufe abzurufen, zu identifizieren und sich mit anderen Experten dazu auszutauschen. Diese Möglichkeiten umfassen alle Aktivitäten entlang des Digital Threads.

Mit der neuen DPN-Fähigkeit gehört die bislang typische statische Darstellung CAD-basierter Geometrien der Vergangenheit an, heißt es. Interaktive Funktionen ermöglichen es den Nutzern, ihre 3D-Ansicht anhand von geschäftsbezogenen Informationen an die Anforderungen des Business anzupassen. Dank der selektiven Anzeige von 3D-Daten auf der Basis von PLM-Attributen sind verschiedene Anwendergruppen in der Lage, frühzeitig und kontextbezogen mit den 3D-Daten zu interagieren. 3D-Daten lassen sich über das gesamte Unternehmen hinweg abrufen und interaktive Repräsentationen von Strukturen eingehend analysieren. Durch die Betrachtung des Produkts im richtigen Kontext können die Anwender spezifische Fragen schnell beantworten. Die dynamischen Abfragen ermöglichen zudem visuelle Ansichten komplexer Datenkombinationen – etwa Markierungen von Teilen, bei denen noch Änderungsaufträge ausstehen, die visuelle Identifizierung von Artikeln, die die Simulationskriterien nicht erfüllen sowie von Komponenten eines bestimmten Herstellers oder Herkunftslandes.

Bildergalerie

CIM Database PLM von Contact Software: geometrische Ähnlichkeitssuche im Produktdatenbestand

Contact Software hat eine Partnerlösung in sein PLM-Portfolio integriert: Similia ermöglicht die schnelle Suche im Produktdatenbestand nach passenden Bauteilen und Komponenten. Dies vermeidet Doppelarbeit in der Entwicklung, reduziert die Teilevielfalt und spart erhebliche Prozesskosten ein. Häufig werden Baugruppen komplett neu erstellt, weil die Suche nach gleichen oder ähnlichen Teilen in der Regel mühsam und zeitraubend ist. Experten schätzen, dass bis zu 9 % der Stammdaten in den Unternehmen überflüssig und vermeidbar sind. Das gemeinsame Angebot von Contact Software und Simuform Search Solutions hilft dabei, eine konsequente Gleichteilestrategie in der Produktentwicklung zu etablieren.

Mit der integrierten Lösung Similia durchsuchen Konstrukteure schnell und einfach den gesamten Produktdatenbestand in CIM Database PLM nach wiederverwendbaren Teilen und bekommen die Ergebnisse schnell angezeigt. Eine Stärke von Similia sei die geometrische Ähnlichkeitssuche mit vielfältigen Filter- und Visualisierungsfunktionen, die selbst in großen Datenbeständen nur wenige Sekunden dauern soll. Die Suche indiziert zunächst automatisch die vorhandenen CAD-Daten und stellt das Ergebnis in 2D oder 3D dar. Die Suchalgorithmen sind dabei nicht nur auf Geometrien beschränkt.

Windchill 12 von PTC: gerüstet für sich stetig ändernde Bedingungen

PTC stellt mit Windchill 12 die neueste Version seiner Product-Lifecycle-Management-Software (PLM-Software) vor. Sie enthält neue Funktionen für die Verbesserung von unternehmensweiter Zusammenarbeit und Produktqualität sowie erweiterte Bereitstellungsoptionen, die Unternehmen m-it dem notwendigen Rüstzeug für die Anpassung an die sich ändernden Arbeitsbedingungen versehen, teilt der Hersteller mit. Zu den Verbesserungen gehören:

  • Einfacher Zugang zu Produktdaten: Windchill 12 soll Unternehmen eine verbesserte Zusammenarbeit mit breiterem Zugriff auf Produktdaten ermöglichen. Die Erweiterungen bieten Tools für die Komponentenbeschaffung, Teileauswahl und Risikobewertung.
  • Projekt- und prozessübergreifende Qualitätssicherung: Unternehmen sollen Konstruktionsprobleme frühzeitig identifizieren und schneller auf unerwünschte Ereignisse reagieren können. Die neue Funktion zum Nachweis der Nachverfolgbarkeit ermöglicht es Unternehmen zudem, geistiges Eigentum am Ursprung ihres Digital Thread zu schützen.
  • Produktionsplanung: Mit Windchill 12 will PTC bei der Einführung flexibler Methoden für die Fertigung unterstützen. Unter anderem sind Werkzeuge für Stücklistentransformation integriert.

Wissen ist Wettbewerbsvorteil!

Bleiben Sie auf dem Laufenden: Mit unserem Newsletter informiert Sie die Redaktion der konstruktionspraxis immer dienstags und freitags zu Themen, News und Trends aus der Branche.

Jetzt abonnieren!

(ID:46834745)