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Schweißen Drahtlose Kommunikation mit der Schweißstromquelle

| Redakteur: Dorothee Quitter

Dinse ESS hat die drahtlose Verbindung von Schweißer und Schweißstromquelle vorgestellt. Mit von der Partie: ein Display im Visier des Schweißhelms und eine Fernbedienung.

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Gesamtsystem und Funktionsprinzip der drahtlosen Kommunikation mit der Stromquelle
Gesamtsystem und Funktionsprinzip der drahtlosen Kommunikation mit der Stromquelle
(Bild: DINSE Group)

Die Daten und Parameter der Schweißstromquelle werden auf dem Display im Visier des Schweißhelms eingeblendet. Jobs, Drahtvorschub-Geschwindigkeit, Ampere-Zahl und die Lichtbogenlängenkorrektur sind für den Schweißer im Helm sichtbar - ohne den Schweißprozess zu unterbrechen. Mittels einer Fernbedienung, die der Anwender am Arm trägt, kann er die Einstellungen der Stromquelle vornehmen und den Prozess bedarfsgerecht modellieren – auch wenn die Stromquelle nicht am Arbeitsplatz steht. Für den Schweißer bedeutet diese drahtlose Verbindung ein Maximum an räumlicher Beweglichkeit, da die Einstellungen nicht mehr direkt am Display der Stromquelle vorgenommen werden müssen. Mit den Druckknöpfen an der Fernbedienung kann er einfach, bequem und zuverlässig den Lichtbogen steuern, ohne den Schweißplatz zu verlassen. Darüber hinaus hat er durch das Display im Helmvisier stets die relevanten Schweißparameter im Überblick. Die neue Funktionalität kann mit wenig Einrichtungsaufwand genutzt werden. Damit alle Komponenten drahtlos in Verbindung stehen können, wird ein Bluetooth-Sender an der Stromquelle platziert. Sämtliche ESS Stromquellen für den MIG/MAG und den WIG Prozess können mit den neuen Features der drahtlosen Kommunikation ausgerüstet und aufgerüstet werden. Das Anschaffen eines neuen Schweißhelms ist nicht notwendig. (qui)

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