3D-Druck Die AM-Softwareprozesskette der Zukunft

Autor / Redakteur: Jonas Baumeister* / Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Additive Works bietet mit dem ASAP-Prinzip eine simulationsbasierte Prozessvorbereitung für die Additive Fertigung von Metallbauteilen mittels Laserschmelzen an.

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Das ASAP-Prinzip bildet den konzeptionellen Rahmen einer Reihe von Softwaremodulen, die unter der Marke Amphyon im zweiten Quartal 2016 im Rahmen einer limitierten Beta-Phase in den AM-Markt eingeführt wurden.
Das ASAP-Prinzip bildet den konzeptionellen Rahmen einer Reihe von Softwaremodulen, die unter der Marke Amphyon im zweiten Quartal 2016 im Rahmen einer limitierten Beta-Phase in den AM-Markt eingeführt wurden.
(Bild: Additive Works)

Anwender des metallbasierten Laserstrahlschmelzens kennen die Probleme, die der in den Medien stark gehypte Prozess mit sich bringt: Sie haben mit Eigenspannungen im Bauteil und resultierenden Bauteilverformungen, Abrissen im Prozess, einer mangelhaften Oberflächenqualität oder unzureichender Bauteildichte zu kämpfen. Bei der Bewältigung dieser Probleme will das junge Unternehmen Additive Works, das als Spin-Off der Universität Bremen von einem vierköpfigen, interdisziplinären Team gegründet wurde, die Anwender der Technologie mit einem neuartigen Ansatz der simulationsbasierten Prozessvorbereitung unterstützen. Dieser Ansatz findet im vierstufigen ASAP-Prinzip seinen Ausdruck. Das ASAP-Prinzip bildet den konzeptionellen Rahmen einer Reihe von Softwaremodulen, die unter der Marke Amphyon im zweiten Quartal 2016 im Rahmen einer limitierten Beta-Phase in den AM-Markt eingeführt wurden.

Optimale Orientierung des Bauteils

Das erste A im ASAP-Prinzip steht für das CAD-basierte Assessment eines Bauteils, wobei die optimale Orientierung in der Baukammer etwa in Hinblick auf Verzugstendenzen, Nachbearbeitungsaufwand, benötigtes Stützvolumen oder die Aufbauzeit ermittelt werden kann. Dabei kann der Anwender eine bevorzugte Aufbaurichtung wählen und seine Präferenzen bezüglich einzelner Kriterien in eine individualisierte CAD-Analyse einbeziehen. Als absolute Marktneuheit stellt das Examiner-Modul dabei den Brückenschlag zwischen Design, Aufwandsschätzung und dem Prozess dar. Somit können nicht nur lange Entwicklungszeiten und Fehlbauten vermieden werden, sondern auch gerade neuen und unerfahrenen Anwendern ein schneller und erfolgreicher Start in die additive Fertigung ermöglicht werden.

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