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Damit arbeiten die ABD0.5 und ABD0.6 in doppelter Hinsicht absolut kontaminationsfrei und steril: Durch das Clamp-On-Messverfahren ohne Fluidberührung und durch das Fehlen von sonst in der Ultraschallmessung üblichen und notwendigen Koppelmitteln wie Glycerin, die die Messstelle von außen verschmutzen.
Gefragt, welche weiteren messtechnischen Vorteile in den neuen Sensoren stecken, antwortet Peter Ködderitzsch, Leiter Vertrieb Kundenspezifische Sensoren: „Der Sonotec ABD-Sensor passt sich automatisch den Messbedingungen an und sucht sich den optimalen Arbeitspunkt selbst“.
Der Ultraschallsensor passt sich automatisch an Schlauchstärke und Flüssigkeit an
Mikro-Controller geregelt passen sich diese Sensoren – anders als bislang bekannte Blasen-Messsysteme - automatisch z.B. an Schlauchstärke und Flüssigkeit an. Mit bis zu 5000 Messungen/s ist außerdem eine hohe Messdynamik gegeben.
Ein weiterer Nutzen liegt in der Möglichkeit, die Empfindlichkeit anwendungsspezifisch einzustellen. So können die Anwender festlegen, ab welcher Blasengröße ein Signal an das Gerät weitergeleitet werden soll. Damit lässt sich der Sensor - vom Micro-Bläschen bis hin zur einfachen Nass-Trocken-Detektion - optimal den jeweiligen Messaufgaben anpassen.
Mit der Neuentwicklung habe man die absolute Industrietauglichkeit angestrebt, so Peter Ködderitzsch weiter. Wesentliche Kriterien dazu sind die automationsgerechte Prozessschnittstelle aber auch die 24-V-Spannungsversorgung. Ködderitzsch: „Aus medizinischer Sicht wird mit diesen Ultraschall-Sensoren eine höhere Patientensicherheit erreicht und industriell betrachtet sorgen sie für eine höhere Produktqualität und Prozesssicherheit“.
Das Anwendungsspektrum reicht von Blut über Fette bis hin zu Lacken
Das Spektrum der zu messenden Medien reicht von Infusionsflüssigkeiten über Humanblut bis hin zu Fetten und Lacken; selbst Blasen in hochviskosen Flüssigkeiten werden erkannt. Damit finden die Sensoren nicht nur Anwendung in medizintechnischen Geräten wie Infusions-, Dialyse-, Transfusions-Systemen oder Herz-Lungen-Maschinen, sondern auch in Pipetier-, Abfüll- und Dosieranlagen von Pharmazie und Industrie.
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