Fälschungen Der Kampf gegen Produktpiraterie

Produktfälschungen können den Anwender teuer zu stehen kommen, denn technisch sind sie häufig nicht auf dem Stand der Originale. Hersteller wiederum haben mit Umsatzschäden zu kämpfen. Bei Stego geht man gegen Plagiate der eigenen Produkte vor. Wir sprachen mit Experten des Unternehmens darüber, wie sich Kunden und Hersteller schützen können.

Jan-Thomas Mosebach (r.), Vertriebsingenieur bei Stego, zeigt das Original-Schaltschrank-Heizgerät des Unternehmens in der Produktionsstätte in Schwäbisch Hall. Mit dabei (v.l.): Siegfried Oerthel, Marketing Project Manager, und Martin Sitter, Leiter Vertrieb/Marketing.
Jan-Thomas Mosebach (r.), Vertriebsingenieur bei Stego, zeigt das Original-Schaltschrank-Heizgerät des Unternehmens in der Produktionsstätte in Schwäbisch Hall. Mit dabei (v.l.): Siegfried Oerthel, Marketing Project Manager, und Martin Sitter, Leiter Vertrieb/Marketing.
(Bild: S.Häuslein/konstruktionspraxis)

Wer Produkt- und Markenpiraterie erliegt, hat nicht nur einen finanziellen Schaden. Oft sind die Unternehmen und deren Mitarbeiter auch emotional betroffen und regelrecht gekränkt, weil in der Entwicklung der Produkte viel Arbeit und Kreativität steckt. Die Fälscher kopieren die Produkte ohne große Anstrengung und ohne eignen Innovationsgeist.

Auch Stego-Geschäftsführer Elmar Mangold hat „schon lange nichts mehr so dreistes gesehen“. Damit meint er die Fälschung des Stego-Schaltschrank-Heizgerätes CS060. Neben der 1:1-Kopie des Produktes wurden auch die Verpackung, Datenblätter und Bedienungsanleitungen detailgetreu kopiert. Grund genug für die Stego Elektrotechnik GmbH, die dreiste Fälschung beim Wettbewerb um den Negativ-Preis Plagiarius einzureichen. „Mit der Teilnahme wollten wir auch ein Zeichen setzen und zeigen, dass es sich lohnt, sich zu wehren", erklärt Mangold.

Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Redakteurin, konstruktionspraxis – Alles, was der Konstrukteur braucht