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8. Anwendertreff Maschinensicherheit Damit Safety die Konstruktion nicht ausbremst

Redakteur: Ute Drescher

Der 8. Anwendertreff Maschinensicherheit findet am 30. September in Würzburg statt – mit einem rundum erneuerten Konzept. Interaktive Diskussionsrunden, aber auch Workshops mit Seminarcharakter erwarten die Teilnehmer.

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Matthias Schulz von HiQ text wird auch auf dem 8. Anwendertreff Maschinensicherheit am 30. September in Würzburg sprechen.
Matthias Schulz von HiQ text wird auch auf dem 8. Anwendertreff Maschinensicherheit am 30. September in Würzburg sprechen.
(Bild: J. Untch / Vogel Communications Group GmbH & Co. KG)

Ein komplett überarbeitetes Konzept, das vor allem auf Interaktion und Austausch zu konkreten Problemstellungen setzt, erwartet die Teilnehmer des 8. Anwendertreffs Maschinensicherheit am 30. September in Würzburg. Darüber hinaus bieten Safety-Classes die Möglichkeit, sich gezielt und fundiert mit einzelnen Themen auseinanderzusetzen. Keynotes zu aktuellen Entwicklungen der Maschinenrichtlinie runden das Programm ab.

Wohin wird sich die Maschinenrichtlinie entwickeln in Zeiten der Digitalisierung, den Anforderungen der smart factory mit der einhergehenden Vernetzung der Produktion, der Notwendigkeit, in Zukunft noch sorgsamer mit Energieressourcen umzugehen, aber auch ungeklärten Rechtsgrundlagen? Diesen Fragen geht Alois Hüning gleich zu Beginn der Veranstaltung in seiner Keynote nach.

Matthias Schulz schließt sich mit einem Impulsvortrag an, der die provokante These aufstellt, dass die Safety-Anforderungen die Konstruktion von Anfang an ausbremsen. Doch wie kann es gelingen, Safety nicht als Hindernis, sondern als Qualitätskriterium zu verstehen, mit dem Hersteller sich vom Wettbewerb abheben können?

Zu den Highlights des Programms gehören darüber hinaus eine interaktive Session mit Dr. Max Walter von Siemens, in der der Safety-Fachmann gemeinsam mit den Teilnehmern erörtert, welche Anforderungen die sichere Kommunikation im Industrie-4.0-Umfeld erfüllen muss. In der offenen Gesprächsrunde haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihren Erwartungen an die entstehende Norm zu formulieren, an deren Erarbeitung Walter beteiligt ist.

In den Safety Classes am Nachmittag geht es dann in die Tiefe: So erarbeitet Michael Flesch von Turck gemeinsam mit den Teilnehmern eine Risikobeurteilung anhand einer Beispiel-Applikation und gibt Tipps, welche Punkte besonders dabei zu beachten sind. Christian Baumeister von Pilz erklärt die Bedeutung der Industrial Security für die Safety im Zusammenhang mit der Betriebsartenwahl.

Das komplette Programm und das sorgfältig erarbeitete Hygienekonzept finden Sie hier.

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