Konstruktionsleiter-Forum SPOTLIGHT 2025 Zielgerichtet zum MVO- und CRA-konformen Unternehmen

Von Jan Vollmuth 2 min Lesedauer

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Viele Unternehmen stehen vor der Frage, welche Anforderungen von CRA und MVO sie bereits erfüllen und welche Aufgaben noch vor ihnen liegen. Wie Unternehmen diese Frage für sich beantworten können, steht im Mittelpunkt eines Vortrags auf dem Konstruktionsleiter-Forum SPOTLIGHT 2025 am 14. Oktober 2025 in Würzburg.

Um die Anforderungen von MVO und CRA vollständig zu erfüllen, brauchen Unternehmen eine sinnvolle Roadmap – sonst verfehlen sie ihr Ziel.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Um die Anforderungen von MVO und CRA vollständig zu erfüllen, brauchen Unternehmen eine sinnvolle Roadmap – sonst verfehlen sie ihr Ziel.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Im Jahr 2027 treten sowohl die neuen Maschinenverordnung (MVO) als auch der Cyber Resilience Act (CRA) in Kraft. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen Unternehmen alle Anforderungen der beiden Regularien erfüllen. Doch welche davon haben sie heute bereits erfüllt und welcher Aufwand ist noch erforderlich, um alle Anforderungen vollständig zu erfüllen. Gleichzeitig fehlt in den Unternehmen häufig die notwendige Security-Expertise zur effizienten Umsetzung von MVO und CRA.

Roadmap für die Umsetzung erforderlicher Maßnahmen

In seinem Vortrag „CRA und MVO – Wege zur effizienten Umsetzung von Safety & Security by Design“ auf dem Konstruktionsleiter-Forum SPOTLIGHT 2025 beschreibt Matthias Markus Fockel, Abteilungsleiter Sichere IoT-Systeme am Fraunhofer IEM, wie Unternehmen auf strukturierte Weise den aktuellen Status Quo ermitteln und eine Roadmap für die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen planen. Im Vortrag werden typische Herausforderungen für Organisation und Entwicklungsprozesse beleuchtet und Lösungswege zu Safety & Security by Design aufgezeigt. Die vorgestellte Vorgehensweise hat sich in der Praxis bereits mehrfach bewährt.

Herr Fockel, warum ist das Thema Ihres Vortrags für Konstrukteure und Entwickler relevant?

Dr. rer. nat. Markus Fockel, Abteilungsleiter Sichere IoT-Systeme am Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM.(Bild:  Fraunhofer IEM)
Dr. rer. nat. Markus Fockel, Abteilungsleiter Sichere IoT-Systeme am Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM.
(Bild: Fraunhofer IEM)

Die neuen Anforderungen aus dem CRA und der Maschinenverordnung betreffen direkt die Produktentwicklung – also Konstrukteure und Entwickler. Viele wissen nicht, welche Anforderungen sie bereits erfüllen und wo noch Handlungsbedarf besteht. Gleichzeitig fehlt oft die nötige Security-Expertise, um diese Anforderungen effizient umzusetzen. Mein Vortrag zeigt ein strukturiertes Vorgehen zur Statusermittlung und Planung der effizienten Umsetzung.

Was sind die wichtigsten Aspekte des Vortrags?

Durch unser strukturiertes Vorgehen können Unternehmen ihren aktuellen Ist-Stand in Prozessen und Produkten bewerten und eine Roadmap zur Erfüllung der Anforderungen entwickeln. Ich berichte über die praktische Anwendung dieses Vorgehens in verschiedenen Unternehmen und unsere Erkenntnisse daraus, zu typischen Herausforderungen in der Entwicklung und Organisation. Neben pragmatischen Lösungswegen stelle ich unsere Forschungsarbeiten nach dem Konzept Safety & Security by Design vor, die durch Automatisierung die Umsetzung erleichtern – etwa durch modellbasierte Risikoanalysen und Sicherheitsnachweise.

Was lernen die Teilnehmer durch Ihren Vortrag?

Mein Ziel ist, dass die Teilnehmer trotz dem Berg an Herausforderungen, optimistisch in die Zukunft blicken und Lösungsansätze mitnehmen, um sich strategisch auf die kommenden Pflichten vorzubereiten und effiziente Maßnahmen zu ergreifen.

Zukunftssicher konstruieren mit MVO und CRA

Konstruktionsleiter-Forum Spotlight

Die Maschinenverordnung (MVO) und der Cyber Resilience Act (CRA) stellen Hersteller und Betreiber von Maschinen und Anlagen sowie Zulieferer von Komponenten und Systemen vor große Herausforderungen. Während die MVO ab 2027 EU-weit rechtsverbindlich wird, tritt die von der CRA geforderte Meldepflicht bestehender Sicherheitslücken und Cyber-Attacken bei vernetzten Komponenten und Systemen schon 2026 in Kraft. Grund genug für Unternehmen, sich frühzeitig auf die erforderlichen und umfangreichen Maßnahmen vorzubereiten.
Das Konstruktionsleiter-Forum SPOTLIGHT , das am 14. Oktober 2025 in Würzburg stattfindet, schärft das Bewusstsein für die Anforderungen sowie deren Konsequenzen, die auf Unternehmen zukommen und zeigt auf, wie sie ihre Entwicklungsabteilungen und Prozesse in Zukunft aufstellen müssen.

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