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Steckverbinder

Combitac-Modul mit M12-Anschluss für Industrial Ethernet

| Redakteur: Sandra Häuslein

Stäubli Electrical Connectors bietet nun auch die Möglichkeit, seine Combitac-10-Gbit-Module über eine M12-Gewindeverbindung anschließen zu können. Das Modul ist ausgelegt für 100.000 Steckzyklen und eignet sich für Industrial-Ethernet-Anwendungen der Fertigungsindustrie, bei denen große Datenmengen zu übertragen sind.

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Das neue Combitac-10Gbit-Modul (CAT6A) ist wahlweise mit RJ45- oder mit M12-Anschluss verfügbar.
Das neue Combitac-10Gbit-Modul (CAT6A) ist wahlweise mit RJ45- oder mit M12-Anschluss verfügbar.
( Bild: Stäubli Electrical Connectors )

Das neue Combitac-10-Gbit-Modul von Stäubli Electrical Connectors kann nun alternativ zum RJ45-Anschluss über einen M12-Gewindeverbindung angeschlossen werden. Für die 10-Gbit-(CAT6A-)Ethernet-Datenübertragung sind x-kodierte M12-Stecker mit 8 Pins spezifiziert, die sowohl für die Highspeed-Datenkommunikation zwischen Maschinen als auch für die Echtzeitdatenübertragung zwischen Anlagen eingesetzt werden. Das Modul ist widerstandsfähig gegen Stöße und Vibrationen und somit laut Hersteller die ideale Lösung für den Einsatz unter rauen Umgebungsbedingungen, für bewegliche Maschinen und Roboter sowie für Anwendungen die Erschütterungen ausgesetzt sind.

10-Gbit-Modul für Bahnanwendungen

Das 10-Gbit-Modul ist ausgelegt für 100.000 Steckzyklen und eignet sich für Industrial-Ethernet-Anwendungen der Fertigungsindustrie, bei denen große Datenmengen zu übertragen sind. Das können die Datenübertragung von Maschinen oder Geräten an Netzwerke zur Fertigungssteuerung, die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (M2M) und der Echtzeit-Datenaustausch zwischen verschiedenen Produktionsstandorten, beispielsweise zur Fernwartung oder Überwachung, sein. Außerdem soll sich das Modul für Bahnanwendungen eignen: Das Trägermaterial erfüllt die Brand- und Rauchschutzauflagen für den Schienenverkehr EN 45545-2.

Geliefert werden die Module standardmäßig in zusammengebautem Zustand ohne Kabel. Der Anschluss zum Umfeld erfolgt über einen RJ45-Steckverbinder oder über einen M12-Schraubanschluss mit handelsüblichen Patchkabeln. Bei Beschädigung des Kabels oder am Ende der Kabellebensdauer kann es also schnell und einfach ausgetauscht werden. (sh)

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