Industrielle Kommunikation
Warum Single Pair Ethernet jetzt durchstartet

Ein Gastbeitrag von Thomas Keller* 5 min Lesedauer

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Die Standardisierung von Single Pair Ethernet steht kurz vor dem Durchbruch. Damit fällt eine entscheidende Hürde: Die unüberschaubare Zahl an Steckgesichtern, die viele Unternehmen bisher zögern ließ. Der neue, universelle Standard für Steckverbinder könnte vor allem die industrielle IoT-Vernetzung für digitale KI-Services und die intelligente Fabrik deutlich vereinfachen.

Single Pair Ethernet: SPE Steckverbinder basieren auf internationalen Standards (IEC 63171), welche die Kompatibilität fördern und eine zuverlässige Nutzung in verschiedenen Einsatzbereichen ge-währleisten.(Bild:  Rosenberger)
Single Pair Ethernet: SPE Steckverbinder basieren auf internationalen Standards (IEC 63171), welche die Kompatibilität fördern und eine zuverlässige Nutzung in verschiedenen Einsatzbereichen ge-währleisten.
(Bild: Rosenberger)

In den letzten Jahren hat sich Single Pair Ethernet (SPE) in der Automobilindustrie durchgesetzt. Aktuell erfordert die zunehmende Vernetzung im „Software-defined Vehicle“ eine sichere, kompakte Verkabelung auf engstem Raum im Fahrzeug, die Sensoren und Steuerungen für autonomes Fahren, Batteriemanagement- und Fahrerassistenzsysteme verbindet.

Als Partner für die OEMs hat Rosenberger diesen Paradigmenwechsel seit 2012 begleitet und die Protokolle für den Automotive-Steckverbinder mitentwickelt. Diese Erfahrung floss auch in den aktuellen Standardisierungsprozess ein und spiegelt sich im neuen Hybrid-Steckverbinder-Standard IEC 63171-7 (ED2), der bald die Grundlage für die kommen-de Interoperabilität bildet.