Biomedizin Chinesische Forscher drucken Nanoroboter aus Spinnenseide

Nanoroboter in Form eines winzigen Fisches könnten künftig bei der Medikamentenabgabe in der menschlichen Blutbahn unterstützen. In China wurden nun solche Mini-Fische per 3D-Druck realisiert.

Da das menschliche Immunsystem eine hohe Toleranz für den eingesetzten Wirkstoff besitzt, könne der Nanoroboter in Fischform direkt im Blutzucker des menschlichen Organismus zur Medikamentendosierung eingesetzt werden, heißt es von den chinesischen Wissenschaftlern.
Da das menschliche Immunsystem eine hohe Toleranz für den eingesetzten Wirkstoff besitzt, könne der Nanoroboter in Fischform direkt im Blutzucker des menschlichen Organismus zur Medikamentendosierung eingesetzt werden, heißt es von den chinesischen Wissenschaftlern.
(Bild: ©Yucel Yilmaz - stock.adobe.com)

Chinesischen Wissenschaftlern ist es gelungen, per 3D-Druck einen Nanoroboter in der Form eines winzigen Fisches zu drucken. Wie das Team in einem Aufsatz für das Magazin „Nature Communications“ schreibt, könne das bis zu 14 Nanometer kleine Geschöpf unter anderem zur Medikamentenabgabe in der menschlichen Blutbahn zum Einsatz kommen.

Gentechnisch manipulierte Spinnenseide entwickelt

Nicht nur die winzige Größe des Gerätes ist interessant, sondern auch das zu seinem Druck verwandte Material. Das Forschungsteam um Tao Hu am „Shanghai Institute of Microsystem and Information Technology“ der chinesischen Akademie der Wissenschaften hat eigens für dieses Projekt eine neue Art gentechnisch manipulierter Spinnenseide entwickelt. Der aus der Natur stammende, technisch verbesserte Werkstoff gilt bereits seit mehreren Jahren als Hoffnungsträger der biomedizinischen Forschung.