Energiemanagement
Kernproblem von Festkörperbatterien gelöst

Von Henrik Bork 4 min Lesedauer

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Aus China gibt es einen weiteren technologischen Fortschritt in puncto leistungsfähige Festkörperbatterien zu vermelden: Eine Art „flüssige Dichtung“ könne winzige Risse und Poren effektiv verschließen, sodass der Kontakt in den Batterien dauerhaft stabil bleibe – und zwar ohne Druckvorrichtung.

Die neue Technologie soll Festkörperbatterien leistungsstärker und sicherer machen, heißt es von den chinesischen Forschern.(Bild: ©  vecto club - stock.adobe.com)
Die neue Technologie soll Festkörperbatterien leistungsstärker und sicherer machen, heißt es von den chinesischen Forschern.
(Bild: © vecto club - stock.adobe.com)

Chinesische Materialwissenschaftler haben einen weiteren technologischen Durchbruch auf dem Weg zu leistungsfähigen Festkörperbatterien erreicht: Sie hätten eine neuartige „selbstheilende Grenzschicht“ entwickelt, mit deren Hilfe der nötige Kontakt zwischen der Lithium-Metall-Anode und dem festen Elektrolyten in solchen Batterien ohne den derzeitig erforderlichen, hohen Druck gewährleistet werden könne, schreiben die Forscher in einem Aufsatz in der amerikanischen Fachzeitschrift „Nature Sustainability“.

Selbstheilender Effekt für Risse und Poren

Ihre Erfindung wirke wie eine Art „flüssige Dichtung“, mit der winzige Risse und Poren in den Festkörperbatterien effektiv verschlossen werden könnten, schreiben die Wissenschaftler, die am Physik-Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS), dem „Ningbo Institute of Materials Technology and Engineering“ (ebenfalls CAS), sowie an der „Huazhong University of Science and Technology“ arbeiten.