Werkstoff Chinesische Forscher berichten von neuer, exotischer Legierung
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Hart wie Stahl und doch so biegsam wie Gummi: Wissenschaftler in China berichten von einer neuen Legierung, die genau diese Eigenschaften vereinen und damit Zukunftstechnologien greifbar machen soll.
Chinesische Forscher haben einen „exotischen“ Werkstoff entwickelt, der die Härte von Stahl mit der Flexibilität von Kunststoffen vereint. So berichtet es das Team von Materialwissenschaftlern aus Xian in einem Aufsatz in der Online-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Nature“. Sie benutzen in ihrem sonst äußert trocken gehaltenen, vor Zahlen wimmelnden Pamphlet selbst das Wort „exotisch“. Das liegt wohl vor allem daran, dass für die neuartige Metall-Legierung aufgrund ihrer Eigenschaften eine Reihe von Anwendungen denkbar ist, die von verformbaren Flugzeugflügeln über superharte Robotermuskeln bis hin zu völlig neuen Prothesen reicht.
Hier berichten wir von einer Ti-50.8 at.% Ni-Strain-Glass-Legierung, die eine Kombination von ultrahoher Streckgrenze von σy ≈ 1.8 GPa und einem ultratiefem Elastizitätsmodul von E ≈ 10.5 GPa zeigt, verbunden mit einer super-großen elastischen Dehnbarkeit von ungefähr acht Prozent.
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