Nachhaltige Mobilität China testet selbst entwickelte Brennstoffzellen-Lok

Eine von den Chinesen selbst entwickelte Brennstoffzellen-Lok soll dazu beitragen, die CO2-Emissionen im Land deutlich zu reduzieren. Vor einigen Tagen hat sie in der Mongolei den Testbetrieb begonnen. Zum Einsatz könnte die Lok neben dem Personen- und Güterverkehr auch im Tunnel- und Bergbau sowie auf großen Fabrikgeländen kommen.

Die mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen-Lok hat vor wenigen Tagen in der Inneren Mongolei mit dem Testbetrieb begonnen.
Die mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen-Lok hat vor wenigen Tagen in der Inneren Mongolei mit dem Testbetrieb begonnen.
(Bild: Nachrichtenagentur Xinhua)

Hat gerade die grüne Revolution in Chinas Schienenverkehr begonnen? Eine mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen-Lok hat vor wenigen Tagen in der Inneren Mongolei mit dem Testbetrieb begonnen. Die in China selbst entwickelte Lok reduziere die CO2-Emissionen zunächst im Güterverkehr, die Technologie sei aber auch für sämtliche anderen Loks und sogar in U-Bahnen einsetzbar, berichten chinesische Medien.

„Verglichen mit traditionellen Diesel-Lokomotiven wird diese NEV-Lok die Emissionen auf ihrer Strecke pro Jahr um 96.000 Tonnen Kohlendioxid reduzieren,“ berichtet die Zeitung Global Times. „NEV“ steht für „New Energy Vehicle“ und ist in China der offizielle gebräuchliche Sammelbegriff für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb, darunter Elektrofahrzeuge, Hybride, oder auch solche mit Brennstoffzellen.