Kupplung CD-Kupplungen regulieren im Test-Dynamometer Systembelastungen

Test-Dynamometer sind hohen Eingangsdrehzahlen und Drehmomenten ausgesetzt, die für Wandler und angrenzende Bauteile eine Belastung darstellen. Damit diese Systeme auch unter anspruchsvollen Bedingungen präzise Leistungsdaten liefern, spezifizieren Systemdesigner die CD-Kupplungen von Zero-Max.

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In Test-Dynamometer werden CD-Kupplungen von Zero-Max zum Regulieren von Systembelastung und hohen Momentlasten verwendet.
In Test-Dynamometer werden CD-Kupplungen von Zero-Max zum Regulieren von Systembelastung und hohen Momentlasten verwendet.
(Bild: Zero-Max)

Die CD-Kupplungen von Zero-Max sollen mit einzigartigem Design eine perfekte Kombination von Laufeigenschaften bieten, mit denen sich präzisere Drehmomentmessungen erzielen lassen. Das proprietäre Faserverbundwerkstoff-Lamellenpaket macht dies möglich; seine wichtigsten Eigenschaften sind:

  • hohe Torsionssteifigkeit,
  • geringe Rückstellkräfte bei (unvermeidbarem) Versatz,
  • mittlere axiale Steifigkeit.

Beim Einsatz in einem Test-Dynamometer hat dies laut Hersteller folgende Vorteile:

Berechenbare axiale Eigenfrequenz (axial natural frequency ANF)

Aufgrund der Eigenschaften des Faserverbundwerkstoffes und der Form des Flexelements ist die axiale Steifigkeit höchst linear. Die Verbundstofflamelle weist eine sehr hohe Drehsteifigkeit und gleichzeitig eine sehr lineare axiale Steifigkeit auf. Aufgrund dieser Eigenschaften lässt sich der ANF-Punkt genauer berechnen.

In vielen Fällen können die Ingenieure von Zero-Max ein Kupplungssystem entwerfen, das auf kundenspezifische Drehmomentwandler abgestimmt ist, so dass der ANF-Punkt über der Systemdrehzahl bleibt. So sollen sich Vibrationsprobleme beim Passieren des Eigenfrequenzbandes vermeiden lassen. Der Betrieb ist damit laut Hersteller bei jeder Drehzahl gewährleistet – bis hin zur höchsten spezifizierten Systemdrehzahl.

Geringere Belastung der angeschlossenen Drehmomentwandler

Eine Eigenschaft des „Open-Arm“-Designs des Flexelements der Verbundstofflamelle ist eine geringe Rückstellkraft bei Versatz. Damit soll sich die unnötige Belastung des Drehmomentwandlers stark verringern und die Genauigkeit des Gesamtsystems erheblich verbessern.

Kürzere und kleinere Bauweise spart Bauraum im System

Die Verbundstofflamellen sind so ausgelegt, dass sie sich über 2° biegen lassen, ohne Ermüdung oder Beeinträchtigung der Lebensdauer. Aufgrund dieser verbesserten angulären Kapazität und der gleichzeitig geringen Rückstellkräfte bei Versatz ist gegenüber einem vergleichbaren Flexelement aus Metall weniger Baulänge erforderlich, um radiale Verlagerungen auszugleichen bzw. die Rückstellkräfte zu minimieren. Letztendlich soll der Anwender ein weitaus kompakteres Modul mit insgesamt weniger Vibrationsproblemen erhalten.

Auf kundenspezifische Anforderungen zugeschnitten

Kupplungen für den Einsatz in Test-Dynamometer-Anwendungen sind oft auf die kundenspezifischen Anforderungen der Testanlage zugeschnitten und lassen sich für an der Welle angebrachte oder angeflanschte Wandler anpassen. Ihre Faserverbundwerkstoff-Lamellenpakete sowie die Expertise der Zero-Max-Ingenieure machen die Kupplungen laut Hersteller zu einer hocheffizienten Lösung für anspruchsvolle Test-Dynamometer-Anwendungen.

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