Drehgeber CANopen-Miniaturdrehgeber mit redundantem Hall-Sensor

Redakteur: Jan Vollmuth

Der Miniaturdrehgeber der Baureihe MH609y-II-CAN wurde von FSG für sehr beengte Platzverhältnisse entwickelt. Ein typischer Einsatzbereich ist die Achsenerfassung in Joysticks, Kommandogebern oder Fahrschaltern, die zur Steuerung von Baumaschinen, Schiffen, Schienenfahrzeugen oder für andere mobilen Anwendungen verwendet werden.

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Miniatur-Drehgeber der Baureihe MH609y-II-CAN von FSG.
Miniatur-Drehgeber der Baureihe MH609y-II-CAN von FSG.
(Bild: FSG Fernsteuergeräte)

Trotz seines geringen Durchmessers von 22,2 mm und einer Gehäuselänge von unter 39 mm integriert der 80 g leichte Geber einen redundanten Hall-Sensor zur Winkelerfassung von 0° bis 360° und eine CAN-Bus-Schnittstelle. Aufgrund der doppelten Messwerterfassung eignet sich der Drehgeber auch für sicherheitsrelevante Anwendungen.

Hohe Wiederholgenauigkeit

Der Sensor arbeitet mit einer Auflösung von 12 Bit/360° und erreicht eine Linearität von ± 0,2 % bei einer Wiederholgenauigkeit von 0,1°. Die Signalausgabe erfolgt mittels CANopen-Protokoll. Die Befestigung des Encoders, der mit einem 8-poligen Flachbandkabel als Anschlussleitung versehen ist, erfolgt über die M10x0,75-Zentralbefestigung. Durch das kontaktlose magnetische Messprinzip der Hall-Sensorik erreicht der Drehgeber eine mechanische Lebensdauer von mindestens 300 Mio. Zyklen.

Auch sonst ist der Miniatur-Encoder mit Schutzart IP65, einem Gehäuse aus seewasserfestem Aluminium sowie einer 6 mm starken Welle aus Edelstahl 1.4305 äußerst robust und kann im Temperaturbereich von -40 °C bis 80 °C eingesetzt werden. Die Schock- und Vibrationsfestigkeit von 25 g über 6 ms bzw. 4 g bei Sinusfrequenzen von 5 Hz bis 100 Hz gewährleistet hohe Unempfindlichkeit gegen äußere mechanische Einflüsse. Der Drehgeber kann mit einer Speisespannung von 18 V bis 36 V DC versorgt werden, die Stromaufnahme beträgt ca. 50 mA. (jv)

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