Kreativitätstechnik Brainswarming: Lieber schreiben statt sprechen

Autor: Ute Drescher

Wenn es darum geht, neue Ideen zu entwickeln, hat wohl jeder schon einmal an einem Brainstorming teilgenommen. Diese Methode hat jedoch ihre Schwächen. Vor allem introvertierte Menschen kommen dabei nicht unbedingt zum Zug. Um das zu vermeiden, bietet sich das Brainswarming an.

Brainswarming statt Brainstorming: Bei dieser Kreativitätsmethode geht es darum, neue Ideen zunächst im Stillen zu notieren und erst im Anschluss zu diskutieren.
Brainswarming statt Brainstorming: Bei dieser Kreativitätsmethode geht es darum, neue Ideen zunächst im Stillen zu notieren und erst im Anschluss zu diskutieren.
(Bild: ©MIND AND I - stock.adobe.com)

Im Raum herrscht Stille. Vier Mitarbeiter der Entwicklungsabteilung eines Unternehmens sitzen im Raum verteilt und schreiben Aufgaben und Ressourcen auf farbige Post-its. Ab und an steht einer auf und klebt seinen Haftzettel auf eine Moderationswand, auf der ganz oben das zu lösende Problem als Ziel formuliert ist. Sie ist von allen Seiten gut zu erreichen. Nach und nach füllt sich die Wand mit Unteraufgaben, die zur Lösung des Problems führen und Ressourcen, die dafür eingesetzt werden könnten. Gemeinsam diskutieren die Kollegen, wie Ziele und Aufgaben mit den vorgeschlagenen Ressourcen erreicht werden könnten. Dabei entstehen nach und nach Verbindungen zwischen einzelnen Ressourcen und zu lösenden Aufgaben.

Die Kreativitätsmethode, die die Gruppe einsetzt um gemeinsam neue Ideen zu entwickeln, ist das Brainswarming. Ähnlich wie das Brainstorming handelt es sich um eine Kreativ-Methode, die eingesetzt wird, um neue Ideen zu entwickeln. Auch hier geht es darum, die unterschiedliche Ansätze zu finden, miteinander zu verknüpfen, zu verwerfen, weiterzuentwickeln und somit nach und nach beste Lösung herauszukristallisieren.

Über den Autor

 Ute Drescher

Ute Drescher

Chefredakteurin, konstruktionspraxis – Alles, was der Konstrukteur braucht