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Frequenzumrichter

Betrieb auch an ungeerdeten IT-Netzen

| Redakteur: Lilli Bähr

Der Frequenzumrichter SD2M von Sieb & Meyer ist ab Anfang 2019 standardmäßig für den Betrieb an ungeerdeten IT-Netzen vorbereitet. Umbaumaßnahmen wie Hardware-Eingriffe am Gerät sind somit laut Unternehmen nicht notwendig.

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Der Frequenzumrichter SD2M von Sieb & Meyer ist ab Anfang 2019 standardmäßig für den Betrieb an ungeerdeten IT-Netzen vorbereitet.
Der Frequenzumrichter SD2M von Sieb & Meyer ist ab Anfang 2019 standardmäßig für den Betrieb an ungeerdeten IT-Netzen vorbereitet.
(Bild: Sieb & Meyer)

Sieb & Meyer bereitet seinen Frequenzumrichter SD2M nun standardmäßig für den Betrieb an ungeerdeten IT-Netzen vor. IT-Netze finden sich häufig in den USA, aber auch in Teilen Frankreichs und weltweit in sogenannten industriellen Inselnetzen. Sie haben im Gegensatz zu den am meisten verbreiteten TN- und TT- Netzen keinen festen Bezug zum Erdpotential – das hat zur Folge, dass energiereiche Störanteile nicht abgeleitet werden können. Dadurch ergeben sich Probleme in Bezug auf die Isolation von Geräten und es treten häufig Störungen auf.

Rolf Gerhardt, Leiter Vertrieb Antriebstechnik bei der Sieb & Meyer AG erläutert: „Deshalb verbieten viele Hersteller von Umrichtern von vornherein deren Einsatz an ungeerdeten Netzen. Alternativ müssen die Geräte aufwändig modifiziert werden. Unseren SD2M hingegen können Kunden ab 2019 problemlos auch in IT-Netzen einsetzen.“

Der Hersteller entwickelt nun den Frequenzumrichter mit Drei-Level-Technologie kontinuierlich weiter. So hat das Unternehmen den SD2M als Basis für kundenspezifische Entwicklungen vor kurzem leistungsseitig nochmals erweitert. So soll es nun möglich sein, individuelle Kundenlösungen mit Motorströmen von bis zu 650 A zu realisieren – wahlweise auf Grundlage einer Luft- bzw. Flüssigkeitskühlung.

Das Unternehmen hat mit dem Umrichter eigenen Angaben zufogle zum Beispiel im Bereich der Hochgeschwindigkeits-Strömungsmaschinen – Turboblower, Turbokompressoren und Turbogeneratoren – zahlreiche Neukunden für das Seriengeschäft gewonnen. Der Frequenzumrichter wird aber auch weiterhin für Anwendungen in Werkzeugmaschinen oder Prüfständen verwendet, wo er laut Hersteller mit Höchstleistung bei wenig Platzbedarf, geringen Systemkosten und einem hohen Wirkungsgrad überzeugt. Die Drei-Level-Technologie des Frequenzumrichters ist für Ausgangsleistungen bis 432 kVA und Drehfeldfrequenzen bis 2.000 Hz konzipiert.

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