Spritzguss 3D-gedruckte Spritzgussformen bei der Firma Seuffer

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Für die Funktionsprüfung von neuen Spritzgussbauteilen entschied sich die Robert Seuffer GmbH & Co. KG die Gussformen künftig mit einem PolyJet 3D-Drucker zu fertigen.

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Mit PolyJet-Form hergestelltes Teil, bereit für den Funktionstest. Wilfried Zachmann, Leiter des Bereichs Forschung und Entwicklung bei Seuffer: „Die Möglichkeit, Teile aus dem endgültigen Material einem Funktionstest zu unterziehen, gestattet es uns, das Design vor der Massenproduktion effizient und kostengünstig zu verändern.“
Mit PolyJet-Form hergestelltes Teil, bereit für den Funktionstest. Wilfried Zachmann, Leiter des Bereichs Forschung und Entwicklung bei Seuffer: „Die Möglichkeit, Teile aus dem endgültigen Material einem Funktionstest zu unterziehen, gestattet es uns, das Design vor der Massenproduktion effizient und kostengünstig zu verändern.“
(Bild: Seuffer)

Robert Seuffer, ansässig im Süden von Deutschland, ist ein Hersteller von elektronischen Komponenten für die Hausgeräte-, Nutzfahrzeug- und Automobilindustrie. Die Produktion umfasst unter anderem interaktive Ventilatoren, Sensoren und Schalter. Da viele Seuffer-Produkte kundenorientierte interaktive Elemente umfassen, müssen sie so gestaltet sein, dass sie einer längeren Nutzung standhalten und gleichzeitig ein Schutzgehäuse besitzen, das die internen elektronischen Bauteile vor hohen Temperaturen, Stößen, Vibrationen und korrosiven Flüssigkeiten schützt. Die Funktionsprüfung von neuen Bauteilen ist deshalb entscheidend zur Beurteilung ihrer Eignung, längere Zeit richtig zu funktionieren. Dafür fertigte Seuffer in der Vergangenheit Spritzgussprototypen aus den endgültigen Produktionsmaterialien in Metallformen. Erst mit diesen Prototypen konnten die Ingenieure die notwendigen Tests durchführen. Diese Vorgehensweise brachte jedoch erhebliche Verzögerungen bei der Markteinführung von neuen Teilen mit sich, da die Erstellung einer Metallspritzgussform in der Regel 8 Wochen dauerte und Kosten von etwa 50.000 $ verursachte. Waren dann noch Änderungen erforderlich, fielen erneute Kosten an und es ging zusätzliche Zeit verloren.

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Es überrascht also nicht, dass das Management von Seuffer sich auf die Suche nach Möglichkeiten begab, diesen Prozess zu beschleunigen und dessen Kosten in den Griff zu bekommen. Sie entschieden sich, für die Fertigung der Gussformen künftig einen PolyJet 3D-Drucker zu nutzen.

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