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Sicher und präzise
Neben der Sicherheitszertifizierung zeichnet sich der MSA111C durch seine Präzision mit einer Systemgenauigkeit von ± 10 µm und einer Reproduzierbarkeit von ≤ 2 µm aus. Die Fräsmechanismen für die Leiterplatten müssen sehr präzise ausgelegt sein, um die filigranen Strukturen zu gewährleisten. Abgesehen von der Positionserfassung kann der Sensor auch die Temperatur des Motors erfassen. Dazu verfügt er über einen Temperatursensoreingang, der mit einem Temperaturfühler direkt am Motor gekoppelt ist. So kann der Sensor die Temperatur über die Schnittstelle direkt an die Steuerung weitergeben.
Stefan Weiner lobt zudem die kleine und kompakte Bauweise des Sensors: „Ein großer Vorteil ist, dass der Sensorkopf nicht schon fertig gekapselt auf der Führung sitzt. Stattdessen können wir den Kopf in unser Drive-Cliq-Standardgehäuse mit einbauen und den Sensor so perfekt in unsere Achse integrieren. Gekapselte Sensoren müsste man seitlich anschrauben, was zu Störkonturen führt, die man später immer berücksichtigen muss. In dieser Variante ist alles aus einem Guss.“
Robust und unempfindlich gegen Verschmutzungen
Die maximale Auflösung von 1 µm ist für die Anforderungen von Schunk mehr als ausreichend. Ein optisches Messsystem wäre viel genauer und hochauflösender, jedoch auch wesentlich teurer und empfindlicher in Bezug auf die Umgebungsbedingungen. Das magnetische System von Siko ist dagegen sehr robust und unempfindlich gegen Verschmutzungen wie Staub, der beim Fräsen und Sägen der Leiterplatten trotz Absaugmechanismen anfallen kann.
In der langjährigen Zusammenarbeit zwischen Siko und Schunk sind bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte und Sonderentwicklungen realisiert worden. Auch der Drive-Cliq-Sensor war eine solche kundenspezifische Entwicklung, die jedoch nicht nur exklusiv für Schunk zur Verfügung steht. Der Siko-Sensor mit SIL2-Zertifikat und Drive-Cliq-Funktion ist frei am Markt erhältlich und kann in vielfältigen Anwendungen mit Motorfeedback Verwendung finden wie z. B. in der Holzbearbeitung oder der Verpackungstechnik.
Auch bei Pick&Place gefragt
Auch bei Schunk kommt der Drive-Cliq-Sensor in weiteren Anwendungen zum Einsatz, wie in den Pick&Place-Modulen. Diese werden genutzt, um Teile zu greifen, zu positionieren und wieder abzulegen, beispielsweise in der Montage oder Elektroindustrie. Sie basieren auf zwei Linearmotoren in einem Gehäuse, an dem vorne ein Greifer angebracht ist. Das Siko-Messsystem überwacht die vertikale und horizontale Bewegung und gewährleistet die hohe Wiederholgenauigkeit des Systems von < 0,01 mm.
Für Andreas Wiessler ist die Safety-Version des Magnetsensors die folgerichtige Weiterentwicklung im Bereich der Motorfeedback-Lösungen, speziell für Direktantriebe (wie hier die Linearmotoren): „Angesichts des steigenden Bewusstseins für Sicherheitsanwendungen und der immer konsequenteren Umsetzung der Maschinenrichtlinie sind wir mit sicherheitszertifizierten Einzelkomponenten auf dem richtigen Weg. So erleichtern wir unseren Kunden die Realisierung von notwendigen Sicherheitsfunktionen.“ (jv)
Siko auf der SPS IPC Drives 2016: Halle 4A, Stand 300
Schunk auf der SPS IPC Drives 2016: Halle 3, Stand 418
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