Windkraftanlagen Windkraft - etwas anders betrachtet

Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

Die heutigen Windkraftanlagen entwickelten sich aus der Windmühlentechnik und dem Wissen über die Aerodynamik. Die ersten Anlagen zur Stromerzeugung sind Ende des 19. Jahrhunderts entstanden. Zurzeit wandeln über 18.000 Anlagen mit insgesamt mehr als 20.000 Megawatt installierter Leistung Wind in nutzbaren Strom um. Dieser Artikel zeigt das Thema Windkraftanlagen einmal aus einem anderen Blickwinkel.

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Die Bundesstraße 255 führt über den windigen Westerwald von Hessen nach Rheinland-Pfalz über den Höllkopf (600 Meter über Normal-Null) und die ca. 120 km von Hanau entfernte Fuchskaute (657 m ü. NN). Auf dieser Strecke kann man mehrere Windparks mit verschiedenen Windkraftanlagen sehen. Die meisten davon haben Asynchrongeneratoren bzw. elektrisch erregte Synchrongeneratoren und nur etwa fünf bis zehn Prozent aller Windkraftanlagen werden derzeit mit Permanentmagneten bestückt, wie die Vaccumschmelze verkaufen. Unabhängig davon habe ich mir eine dieser Anlagen mal aus der Nähe angeschaut.

Ein leichtes Zischen war zu hören, das durch die relativ schnell drehenden drei Blätter des Windrades verursacht wurde. Als ich meinen Fotoapparat herausnahm, um Bilder zu machen, sah ich einen Traktor auf mich zukommen. Er hielt vor dem Mast der Windkraftanlage und der Fahrer stieg aus.

Die Anlage wurde 1997 in Betrieb genommen und kostete damals 1.200.000,-DM

Wir kamen ins Gespräch und es stellte sich schnell heraus, dass der Herr der Betreiber der Windkraftanlage war. Das war für mich eine gute Gelegenheit, einige Fragen los zu werden und vielleicht auch mit Antworten nach Hause zu kommen

Die Anlage wurde 1997 in Betrieb genommen und kostete damals 1.200.000,- DM. Es handelt sich um eine 500 Kilowatt-Anlage mit einem elektrisch erregten Synchrongenerator. Der jährliche Wartungsvertrag schlägt mit 11.000,- € zu Buche.

Das Energie-Einspeisungs-Gesetz, kurz EEG, regelt die Abnahmebedingungen; so wird bei dieser Anlage die Kilowattstunde (kWh) mit 0,09 € vergütet - dies entspricht dem Energiebedarf von zehn Glühbirnen zu je 100 Watt, wenn sie eine Stunde brennen. D.h. der lokale Stromversorger muss den erzeugten Strom zu dem genannten Preis komplett abnehmen. Nach der Novelle des EEG wird die Kilowattstunde nun noch mit lediglich ca. 0,08 € / kWh vergütet und nach fünf Jahren weiter gesenkt auf ca. 0,05 € / kWh. (Weiterlesen auf den folgenden Seiten)

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