Simulation Wie Topologieoptimierung das Gewicht des Weihnachtsmann-Schlittens reduziert

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Am Nordpol herrscht derzeit Ausnahmezustand: Die Geschenke müssen auf den Schlitten des Weihnachtsmanns verladen werden. Jedes Jahr werden es mehr - Zeit, um das Gewicht des Schlittens zu optimieren. Wie das mit Ansys Discovery gelingen kann, zeigt der Beitrag.

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Die Optimierung des Weihnachtsmann-Schlitten bedeuten im Umkehrschluss: Weniger Gewicht, dafür mehr Platz für Geschenke.
Die Optimierung des Weihnachtsmann-Schlitten bedeuten im Umkehrschluss: Weniger Gewicht, dafür mehr Platz für Geschenke.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Der Weihnachtsmann, die Elfen und die Rentiere haben beschlossen, dass es dringend notwendig ist, Verbesserungen am Schlitten des Weihnachtsmann vorzunehmen. Warum? Jedes Jahr nimmt die Anzahl an Geschenken zu und die Starts und Landungen des Schlittens werden für die Rentiere zunehmend schwieriger.

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Die Lösung: Die Topologieoptimierung in Ansys Discovery

Der Weihnachtsmann hat mithilfe der Topologieoptimierung in Ansys Discovery die Schienen und den Rahmen des Schlittens überarbeitet.

Aus Hunderten von Entwürfen, konnte der Weihnachtsmann in kürzester Zeit das perfekte Design finden. Gewicht und Leistung konnten somit verbessert werden. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Weniger Gewicht des Schlittens = mehr Spielzeug kann geladen werden.

Warum NORAD den Weihnachtsmann verfolgt

Das nordamerikanische Luft- und Raumfahrt-Verteidigungskommando , kurz NORAD verfolgt 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr alles, was in und um Nordamerika herum fliegt. Dazu zählt die Überwachung von künstlichen Objekten im Weltraum und die Entdeckung, Validierung und Warnung vor Angriffen gegen Nordamerika, sei es durch Flugzeuge, Raketen oder Weltraumfahrzeuge, durch gegenseitige Unterstützung mit anderen Führungen.
Am 24. Dezember hat NORAD die ganz besondere Mission, auch den Weihnachtsmann mit den gleichen Systemen zu verfolgen. Satellitensysteme, Hochleistungsradar und Düsenjäger spüren seit 65 Jahren den Standort des Weihnachtsmanns rund um die Welt auf.
Eine falsch gewählte Nummer als Auslöser
Die moderne Tradition, den Weihnachtsmann aufzuspüren, begann 1955: Ein Kleinkind wählte damals versehentlich die nicht aufgeführte Telefonnummer der CONAD-Einsatzzentrale, dem Vorgänger der NORAD. Eigentlich wollte das Kind den Weihnachtsmann anrufen, dessen Nummer es aus einer Zeitungsanzeige hatte. Der Einsatzleiter, Oberst Harry Shoup, ging ans Telefon und wies seine Mitarbeiter an, auf dem Radar nach Hinweisen darauf zu suchen, dass sich der Weihnachtsmann auf seinem Weg vom Nordpol nach Süden befindet.
So wurde eine Tradition geboren, die bei der Gründung von NORAD im Jahr 1958 fortgesetzt wurde. Seitdem hat NORAD jedes Jahr am 24. Dezember Millionen von Kindern und Familien auf der ganzen Welt pflichtgemäß über den Aufenthaltsort des Weihnachtsmanns informiert:

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