Virtuelle Produktentwicklung Wie Game Engines bei Porsche die Fahrzeugentwicklung voran treiben

Porsche Engineering setzt in der Entwicklung auf VR und AR mit Game Engines – sowohl für die Absicherung von Assistenzfunktionen als auch für die Fahrzeugkonstruktion. Ob es künftig nur noch Autofreaks mit einem Faible für Gaming in den Entwicklungsabteilungen der Automobilindustrie geben wird, das verrät uns Frank Sayer von Porsche Engineering.

Game Engines erwecken Computerspiele zum Leben – und unterstützen bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge und Fahrfunktionen.
Game Engines erwecken Computerspiele zum Leben – und unterstützen bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge und Fahrfunktionen.
(Bild: Porsche AG)

Porsche Engineering nutzt Game Engines aus der Computerspiel-Branche für die Entwicklung des intelligenten Fahrzeugs der Zukunft. Game Engines erzeugen fotorealistische Bilder und sorgen für physikalisch korrektes Verhalten von Objekten in Computer- und Videospielen. Porsche Engineering setzt diese Software-Pakete unter anderem zur virtuellen Entwicklung und Erprobung von Fahrassistenzfunktionen und die Virtualisierung von Konstruktionsdaten ein. Das verkürzt die Entwicklungszeiten, spart Kosten und macht Mobilität sicherer. Wir haben nachgefragt, was dahinter steckt.

Was die Vorteile von Game Engines sind

Porsche Engineering setzt für seine Entwicklung unter anderem auf die Software „Unreal“ von Epic Games, die zum Beispiel beim Computerspiel „Fortnite“ die Bilder erzeugt. Die Vorteile von Game Engines sind:

Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Redakteurin, konstruktionspraxis – Alles, was der Konstrukteur braucht