Ozeanographie Wie CTD-Sensoren die Klimaforschung unterstützen

Redakteur: Sariana Kunze

Jede Veränderung in den Ozeanen wirkt sich unmittelbar auf das Weltklima aus. Über die physikalischen Grundeigenschaften des Meerwassers ist jedoch erst wenig bekannt. Wir erklären, wie ozeanographische Messgeräte mit CTD-Sensoren Forscher dabei unterstützen, die Meere besser zu verstehen.

Eine CTD-Rosette ist ein ozeanographisches Messgerät, das zur Bestimmung von Temperatur- und Salzgehaltsprofilen von Meerwasser dient.
Eine CTD-Rosette ist ein ozeanographisches Messgerät, das zur Bestimmung von Temperatur- und Salzgehaltsprofilen von Meerwasser dient.
(Bild: ©Nick Kashenko - stock.adobe.com)

Dunkle Tiefsee, extreme Küstenregionen und bunte Korallenriffe zeichnen die Ozeane unseres Planeten aus. Als größtes Ökosystem bedeckt das Meer rund 70 Prozent der Erde. Doch lediglich 5 Prozent davon gelten bislang als erforscht.

Als Wasser- und Treibhausgasspeicher sowie Sauerstoffproduzent haben die Ozeane einen großen Einfluss auf den Nahrungskreislauf und das Weltklima. Jede Veränderung hat unmittelbar Folgen. So beschrieb schon der Autor Frank Schätzing in seinem Klimathriller „Der Schwarm“ welche katastrophalen Auswirkungen das Versiegen des Golfstroms auf unseren Planeten hätte. In der Realität ist der Klimawandel offenbar längst dabei, die großen Meeresströme aus dem Takt zu bringen. Wissenschaftler möchten nun verstehen, wie sich die Meere auf das Leben auswirken und wie sich Wassertemperatur, Salzgehalt und Dichte des Wassers verteilen.