Simulation Wie 1D-Modelle die virtuelle Produktentwicklung vereinfachen

1D-Modelle sind realitätsnahe Abbilder, mit denen Auswirkungen in komplexen Systemen direkt eingeschätzt werden können – im Vergleich zu Real-Testings und auch zu 3D-Modellen können Tage und Wochen an Entwicklungszeit eingespart werden.

1D-Modelle können physikalische Zusammenhänge vereinfachen und so für Zeit- und Kosteneinsparungen in der Produktentwicklung sorgen. 1D-Modelle eignen sich u.a. für Berechnungen im Thermomanagement, zum Beispiel bei der Auslegung der Batteriekühlung in E-Fahrzeugen.
1D-Modelle können physikalische Zusammenhänge vereinfachen und so für Zeit- und Kosteneinsparungen in der Produktentwicklung sorgen. 1D-Modelle eignen sich u.a. für Berechnungen im Thermomanagement, zum Beispiel bei der Auslegung der Batteriekühlung in E-Fahrzeugen.
(Bild: Merkle&Partner/2017 PP77LSK/Shutterstock)

Simulation ist in den Entwicklungsabteilungen der Industrie angekommen, da sie zeit- und ressourcenaufwändige Testings ergänzen. Besonders 1D-Modelle spielen laut Merkle & Partner, Experte für Simulation und Berechnung, eine wichtige Rolle: Denn damit lassen sich zeitnah und wirtschaftlich einzelne Werte komplexer Systeme erschließen – etwa für durchdachtes Thermomanagement in der virtuellen Fahrzeugentwicklung.

Was der Unterschied zwischen 1D- und 3D-Simulation ist

Wie Dipl.-Ing. (TU) Stefan Merkle, Geschäftsführer der Merkle & Partner GbR, auf Nachfrage erläutert, werden Systeme in einer 1D-Simulation anhand integraler Größen abgebildet, wie zum Beispiel Druckverlust, Temperatur oder Volumenstrom. 3D-Simulationen dienen in der Regel der Klärung detaillierter „lokaler“ Fragestellungen, 1D-Simulationen erfassen ganze Systeme, teilweise über lange Zeiträume.

Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Redakteurin, konstruktionspraxis – Alles, was der Konstrukteur braucht