Kupplungstechnik Werkzeugwartung der Extraklasse
Stäubli hat eine Inspektionsvorrichtung entwickelt mit der sich sämtliche Funktionen und Komponenten von Spritzgießwerkzeugen prüfen lassen.
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Die ZKW Group ist Österreichs größter Hersteller von innovativen Lichtsystemen für die Fahrzeugindustrie. So fortschrittlich wie die Endprodukte selbst ist auch deren Produktion. So kommt in der Fertigung nur hochwertiges Equipment unter höchsten Qualitätsstandards zum Einsatz. Das gilt auch für Wartung und Inspektion der Spritzgießwerkzeuge. Hier entschloss sich ZKW vor etwa einem Jahr zur Investition in eine innovative Wartungsstation von Stäubli: „Wir inspizieren hier Werkzeuge mit einem Gewicht von bis zu 25 Tonnen. Die Wartung solcher Werkzeuge ist ohne Wartungsstation nach unseren Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen nicht durchführbar. Bei den Arbeiten an den Werkzeugen gewährleistet die Inspektionsvorrichtung die Sicherheit unserer Mitarbeiter, die höchste Priorität hat. Gleichzeitig erlaubt uns die Stäubli Station die Durchführung aller Arbeiten unter perfekten Voraussetzungen sowie 100 Prozent-Prüfungen der Werkzeuge unter realen Einsatzbedingungen“, betont Martin Resl, Leiter Werkzeugbau-Servicecenter am österreichischem Standort in Wieslburg.
Dass man sich bei ZKW für eine Wartungsstation aus dem Hause Stäubli entschieden hat, ist alles andere als Zufall. In einem strengen Auswahlverfahren konnte sich die Anlage aufgrund ihrer technischen Leistungsfähigkeit gegenüber den Wettbewerbern durchsetzen. „Stäubli kann im Bereich Quick Mold Change als einziger Anbieter ganzheitliche Lösungen mit überlegener Technologie bieten. Über 50 Jahre Stäubli Know-how aus der Kupplungstechnik steckt in unseren QMC-Lösungen. Diese Kompetenz hat ZKW überzeugt“, so Karl-Heinz Griesbeck, Spartenleiter QMC bei Stäubli.
Millimetergenaues Spannen in Rekordzeit
Das Einrichten der schwergewichtigen Werkzeuge auf der Wartungsstation erledigen die qualifizierten ZKW-Mitarbeiter routiniert in Rekordzeit. Ein Gabelstapler bringt die Werkzeuge auf einem Transportwagen zur Inspektionsvorrichtung. Mit viel Erfahrung fixieren die Mitarbeiter das geschlossene Werkzeug über Ketten am Kran. Anschließend verfährt der Anlagenbediener das Werkzeug mit dem Deckenkran zwischen die beiden Aufnahmen der Wartungsstation.
Für das exakte Andocken und Spannen des Werkzeuges ist Millimeterarbeit gefordert. Über die drahtlose Fernbedienung steuert einer der Mitarbeiter die Aufnahmen feinfühlig in Richtung Werkzeug und schließt die Wartungsstation, die dabei einen Druck von bis zu 40 Tonnen aufbringen kann. Anschließend übernehmen kräftige Hydraulikzylinder das Spannen des Werkzeugs. Der im konkreten Fall exakt 19 Tonnen schwere Werkzeug-Koloss sitzt jetzt sicher in Position. Der komplette Vorgang nimmt mit der Erfahrung der ZKW-Mitarbeiter nur wenige Minuten in Anspruch.
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