Digitalisierung Was noch zu tun ist, um das Innovationspotenzial auszuschöpfen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

In einem aktuellen Policy Brief liefert das Fraunhofer ISI eine Bestandsaufnahme zum Innovationspotenzial der Digitalisierung. Das Papier befasst sich zudem mit der Frage, was wir tun können, um mit digitalen Technologien nachhaltige Innovationen zu realisieren. Eine Erkenntnis: Wo schnelle Leitungen und stabile Verbindungen verfügbar sind, werden Innovationen verschiedenster Art möglich.

Deutschland hinkt international beim Ausbau seiner digitalen Infrastruktur hinterher – und das wirkt sich negativ auf das Innovationspotenzial aus: Wo schnelle Leitungen und stabile Verbindungen verfügbar sind, profitieren Wirtschaft und Gesellschaft.
Deutschland hinkt international beim Ausbau seiner digitalen Infrastruktur hinterher – und das wirkt sich negativ auf das Innovationspotenzial aus: Wo schnelle Leitungen und stabile Verbindungen verfügbar sind, profitieren Wirtschaft und Gesellschaft.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Zweifelsohne hat die Corona-Krise die Digitalisierung in Deutschland vorangetrieben: Egal ob neue Kommunikationstools für das Arbeiten im Homeoffice, Telemedizin oder neue Wege der virtuellen Kundenansprache – viele Anwendungen mussten während der Hochphase der Pandemie direkt in die digitale Welt verlegt werden. Wenngleich dies insgesamt betrachtet besser funktionierte als erwartet, offenbarte die Krise gleichzeitig Deutschlands Schwachstellen bei der Digitalisierung.

Vor diesem Hintergrund nimmt der Policy Brief Die Digitalisierung aus Innovationsperspektive des Fraunhofer ISI einen Faktencheck vor und benennt, wo Handlungsbedarf besteht. Die Autoren setzen sich unter anderem mit den Defiziten der digitalen Infrastruktur Deutschlands oder den Effekten der Digitalisierung auf die Produktivität auseinander oder untersuchen, wie sich vertrauenswürdige KI-Systeme praktisch umsetzen lassen.