Serie „Kreativitätstechniken“ Was ist eigentlich die Scamper-Methode?

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Hinter dem Akronym Scamper steckt eine checklistenbasierte Kreativitätsmethode, mit der die Ideenfindung unterstützt werden kann. Ziel ist es, alle wesentlichen Aspekte mit Hilfe von Fragestellungen zu erfassen. Wie das funktioniert.

Hinter der Kreativitätsmethode Scamper steckt eine übersichtliche Checkliste, die Ideensuchende dabei unterstützt, schnell in verschiedene Richtungen zu denken.
Hinter der Kreativitätsmethode Scamper steckt eine übersichtliche Checkliste, die Ideensuchende dabei unterstützt, schnell in verschiedene Richtungen zu denken.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Scamper ist eine Kreativitätstechnik, die mit Hilfe von lösungsorientierten Fragestellungen neue Denkanstöße geben soll und anhand einer Checkliste das Spielen mit Ideen für die Entwicklung neuer Produkte ermöglicht. Die Methode kann sowohl im Team als auch alleine eingesetzt werden und eignet sich besonders dann zur Ideenfindung, wenn auf ein bestehendes Produkt aufgesetzt wird: Die Fragen zielen darauf ab herauszufinden, was mit dem Produkt noch gemacht werden könnte. Der Methode liegt die Annahme zugrunde, dass alles Neue entweder eine Verbindung oder eine Veränderung von etwas ist, das bereits existiert.

Wie Scamper aufgebaut ist

Scamper wurde 1997 von Bob Eberle vorgestellt und ist eine Weiterentwicklung und Kategorisierung der Checkliste von Alex Osborn, dem „Erfinder“ des Brainstormings. Zur Ideenfindung verwendete er neben Brainstorming eine Liste von Fragen, die Denkanstöße bei der Lösung des Problems geben sollte. Diese Frageliste wurde weiter entwickelt und kategorisiert, um die Anwendung der Technik zu vereinfachen.