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Voxeljet hat das High Speed Sintering (HSS)-Verfahren vorgestellt

| Redakteur: Dorothee Quitter

Voxeljet hat das High Speed Sintering (HSS)-Verfahren erstmals auf der Formnext 2017 dem breiten Publikum vorgestellt. Hierbei handelt es sich um einen thermoplastischen Binder Jetting Prozess, mit dessen Hilfe voll funktionsfähige Prototypen und Endverbraucherteile werkzeuglos gefertigt werden können.
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Voxeljet hat das High Speed Sintering (HSS)-Verfahren erstmals auf der Formnext 2017 dem breiten Publikum vorgestellt. Hierbei handelt es sich um einen thermoplastischen Binder Jetting Prozess, mit dessen Hilfe voll funktionsfähige Prototypen und Endverbraucherteile werkzeuglos gefertigt werden können. (Bild: D.Quitter/konstruktionspraxis)

Voxeljet hat das High Speed Sintering (HSS)-Verfahren erstmals auf der Formnext dem breiten Publikum vorgestellt.

Das ursprünglich von Prof. Neil Hopkinson entwickelte Verfahren wurde von Evonik und der Loughborough University an voxeljet lizensiert. In Kombination mit dem Know-How von voxeljet im Bereich des Binder-Jettings wurde das HSS-Verfahren zu einer höchst produktiven und präzisen Technologie weiterentwickelt. Im Gegensatz zu den bisherigen Lösungen von voxeljet, die sich auf die Gießereiindustrie spezialisieren, ermöglicht das neue HSS-Verfahren das Drucken von voll funktionsfähigen Prototypen und Endverbraucherteilen, welche in ihren Qualitäten und Eigenschaften vergleichbarer Prozesse, wie Multi-Jet-Fusion oder Spritzguss, in keiner Weise nachstehen.

Die Basis für HSS ist die gleiche wie die Kerntechnologie von voxeljet: das Binder Jetting. Bei diesem neuen Verfahren wird eine feine Schicht aus polymerem Pulver, bspw. PA12 oder TPU, aufgetragen. Ein Tintenstrahldruckkopf verteilt selektiv eine Infrarot absorbierende Tinte direkt auf die Pulveroberfläche an den Stellen, die gesintert werden sollen. Da der Druckprozess keine weiteren Flüssigkeiten benötigt, können die Materialkosten auf ein Minimum reduziert werden. Im Anschluss wird die Bauplattform mit Infrarotlicht bestrahlt. Die verdruckte Flüssigkeit absorbiert das Licht, was dazu führt, dass die darunterliegende Pulverschicht schmilzt und versintert. Dieser Vorgang wiederholt sich Schicht für Schicht, bis der Aufbau eines funktionsfähigen Kunststoffteiles abgeschlossen ist. (qui)

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