Näherungssensoren

Verschleiß unter ständiger Kontrolle

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Induktive Näherungssensoren messen die Abnutzung von Gleitlagern

Im nächsten Arbeitsschritt mussten die für die Messung am besten geeigneten Sensoren gefunden und getestet werden. Je nach Einsatzbereich und Art der Messung kommen dabei unterschiedliche Sensoren verschiedener Hersteller zum Einsatz. Bei der Messung der Abnutzung der Kunststoffgleitlager an der Führung des Jochbeins am Spreader fiel die Wahl der Bremer Experten nach mehreren Testreihen auf analoge induktive Näherungssensoren vom Typ DW-AS-519-M30-320 aus der Serie 500 des Sensorenspezialisten Contrinex.

„Am Spreader werden insgesamt acht induktive Nährungsschalter in einer extrem öligen und verschmutzungsintensiven Umgebung eingesetzt“, sagt Stephan Oelker. Darüber hinaus arbeiteten die Straddle Carrier bei jedem Wetter im Freien in der stark salzhaltigen Umgebung des Hafens. „Das erste Kriterium für den eingesetzten Sensor war damit eine Schutzklasse von mindestens IP 67“, so Oelker. Zudem sollten die induktiven Näherungsschalter über einen analogen Ausgang verfügen und durften keine größere Baulänge als 70 mm aufweisen.

Ausreichend großer Messbereich des Sensors erforderlich

Der wichtigste Faktor war jedoch der Messbereich des Sensors, der ausreichend groß sein musste. „Im Anfangsstadium arbeiteten wir bei den Kunststoffgleitlagern am Jochbein noch mit einem Erfassungsbereich von 0 bis 8 mm. Später wurde der Bereich auf 0 bis 30 mm erweitert“, erläutert Marco Lewandowski. Als einziger der für die Anwendung getesteten Sensoren erledigte der Contrinex Näherungsschalter, der Bemessungsschaltabstände bis zu 40 mm bietet, diese Aufgabe ohne Probleme.

Mit der Serie 500 hat Contrinex bereits vor vielen Jahren leistungsgesteigerte Sensoren entwickelt, die extrem große Schaltabstände ermöglichen. Da etwa 80% aller Ausfälle bei induktiven Sensoren auf mechanische Beschädigungen zurückzuführen sind, ist die Vergrößerung des Abstandes zwischen Sensor und Gefahrenquelle die effektivste und einfachste Möglichkeit, dieses Risiko zu minimieren und die Sensorverfügbarkeit zu erhöhen. Darüber hinaus wird die Installation in vielen Fällen deutlich erleichtert und der Zeitbedarf für die Einrichtung der Sensoren verkürzt. Bei schwierig zu erkennenden Objekten wie kleinen oder schmalen Teilen, Drähten oder nicht ferromagnetischen Metallen bieten die Sensoren der Serie 500 ebenso überzeugende Messergebnisse wie bei vibrierenden Objekten.

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